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Samstag, 23. September 2017 21° 3

Würzburg

Axt-Angreifer war in Kontakt mit Nahost

Der 17-Jährige aus dem Regionalzug tauschte bis kurz vor der Tat Chats. Erhielt er Weisungen von Hintermännern?

Ein Polizeifahrzeug in der Straße, in der der 17-jährige Axt-Attentäter untergebracht war. Der Jugendliche stand bis kurz vor der Tat in Kontakt zu Nahost. Foto: dpa

München.Bis wenige Minuten vor der Tat habe der Mann Kontakt mit einer unbekannten Person oder Organisation gehabt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Ermittlerkreisen – und zwar verschlüsselt. „Wer die Kontaktperson war, können wir aber noch nicht sagen“, hieß es. Man wisse allerdings, dass sich die Kontaktperson im Nahen Osten aufhielt.

Zu schaffen macht den Ermittlern, dass der Verlauf der Kommunikation – offenbar ebenfalls per Chat – verschlüsselt war. Und bisher habe diese auch noch nicht entschlüsselt werden können, hieß es.

In einem Regionalzug bei Würzburg hatte der 17-jährige Flüchtling am Montag vergangener Woche vier Menschen mit einer Axt und einem Messer attackiert. Danach griff er auf der Flucht noch eine Spaziergängerin an. Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos erschossen den Jugendlichen. Zuletzt schwebte noch ein Opfer in Lebensgefahr.

Der Ansbacher Attentäter folgte offenbar Weisungen.

Am Donnerstag hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mitgeteilt, dass der Ansbacher Selbstmord-Attentäter vor dem Anschlag Anweisungen aus dem Nahen Osten erhielt – ebenfalls bis kurz vor der Tat.

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