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Bayern
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Klima

Bayern sucht die Kulturpflanze von morgen

Kälte, Trockenheit oder Hitze: Die Folgen des Klimawandels sind auch in Bayern spürbar. Deshalb fördert der Freistaat die Erforschung von Methoden, um Kulturpflanzen besser an die extremeren Umweltbedingungen anzupassen. Eineinhalb Jahre nach dem Start des damit befassten Projektverbunds „BayKlimaFit“ wurden am Montag erste Ergebnisse vorgestellt. „Unter anderem konnte jetzt weltweit zum ersten Mal der komplette Bauplan einer für Europa typischen Maissorte entschlüsselt werden“, sagte Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) in Planegg-Martinsried bei München. Dieser ermögliche eine präzise molekulare Analyse, um die Region im Erbgut zu identifizieren, die die Kältetoleranz von Mais maßgeblich beeinflusse.

Planegg-Martinsried.Die Wissenschaftler des Projekts wiesen auch nach, dass vermutlich durch veränderte Umweltbedingungen der Pilzbefall von Gerste zunehme. Sie wollen nun herausfinden, wie sich die Pflanzen davor schützen können. Erste Hinweise zur Züchtung von hitze- und trockentoleranterer Gerstensorten gebe es bereits.

Koordiniert wird der Forschungsverbund aus sechs bayerischen Universitäten vom Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung an der TU München. Forschungsgruppen unter anderem aus Bayreuth, Regensburg und Würzburg sind beteiligt. Das Umweltministerium fordert das Projekt mit 2,4 Millionen Euro.

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