mz_logo

Bayern
Freitag, 24. November 2017 13° 2

Parteien

CSU: Österreich weckt neue Hoffnungen

Die Wahlen im Nachbarland zeigen den CSU-Größen: Eine Regierung rechts der Mitte ist möglich. Dobrindt sieht einen Auftrag.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer vor den Mikrofonen. Foto: dpa

München.Das Wahlergebnis in Österreich zeigt nach Ansicht der CSU, dass Wahlen noch rechts der Mitte gewonnen werden können. „Das ist ein Auftrag, auch gerade für die beiden Unionsparteien in Deutschland, das politische Spektrum von der Mitte bis zur demokratischen Rechten abzubilden“, sagte der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Dobrindt, am Montag in München. Dieses Spektrum sei mehrheitsfähig.

„Wir brauchen einen Kanzler Sebastian Kurz als Verbündeten Bayerns und Deutschlands.“

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer wertete die konservative Machtverschiebung in Österreich als Signal für die zukünftige Politik in Europa. „Wir brauchen einen Kanzler Sebastian Kurz als Verbündeten Bayerns und Deutschlands“, um statt „mehr Europa, mehr Träumereien“ handwerklich gute Politik für die Menschen zu machen. Die ÖVP von Parteichef Kurz erhielt am Sonntag bei der Wahl in Österreich 31,6 Prozent und ist damit stärkste Partei. Auch die rechte FPÖ legte zu.

Mit Blick auf die anstehenden Jamaika-Sondierungen in Berlin zeigte sich Dobrindt skeptisch. „Zumindest dem Wähler in Niedersachsen war das jetzt keine so verheißungsvolle Zukunft, dass die Jamaika-Sondierungen gerade stattfinden“, sagte Dobrindt. (dpa)

Hier geht es zu den Politik-Nachrichten.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht