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Bayern
Samstag, 18. November 2017 5

Literatur

Erlanger Poetenfest widmet sich Vielfalt und dem Thema Hass

Heimat, Identität, sprachliche Vielfalt und der Umgang mit Hass in der Gesellschaft werden heuer beim 37. Poetenfest in Erlangen vom 24. bis 27. August thematisch im Mittelpunkt stehen. „In diesem Jahr ist es offensichtlich, dass das Thema Migration und Integration in der Literatur angekommen ist“, sagte Festivalleiter Bodo Birk am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Schon auf dem Höhepunkt der Flüchtlingszuwanderung im Sommer 2015 sei auf dem Poetenfest die Frage aufgekommen, wo es denn Bücher über die Entwicklung gebe. Inzwischen sei eine ganze Reihe junger Autoren hervorgetreten, die oft selbst eine Fluchtgeschichte oder einen Migrationshintergrund hätten.

Seyran Ates wird beim Erlanger Poetenfest zu Gast sein. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Nürnberg.Das Autorenporträt ist diesmal Paul Maar gewidmet - anlässlich dessen 80. Geburtstags. Der Schriftsteller wurde vor allem mit seinen Geschichten über das Fabelwesen Sams bekannt. Ernster geht es am selben Tag im aktuellen Podium mit der bekannten Frauenrechtlerin Seyran Ates zu. Das Gespräch dreht sich um jüngste Erscheinungsformen von Hass - etwa in Form von Hetze im Internet, Gewaltexzessen wie jüngst beim G20-Gipfel in Hamburg und islamistischem Terror.

Zum Erlanger Poetenfest werden mehr als 80 Schriftsteller, Literaturkritiker und Publizisten erwartet. Viele Autoren lesen im Schlossgarten der Stadt aus ihren Neuerscheinungen. Das Poetenfest gilt als wichtiges deutsches Literaturfestival vor der Frankfurter Buchmesse.

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