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Bayern
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Polizei

Gewerkschaft will modernere Technik im Streifenwagen

Der bayerische Landesverband der Polizeigewerkschaft DPolG will noch mehr moderne Technik in Streifenwagen. Man werde das Projekt „Streifenwagen der Zukunft“ vorantreiben, kündigte der neue Gewerkschaftschef Rainer Nachtigall am Freitag in Bayreuth an. In den Autos der Polizei müssten noch mehr digitale Erweiterungen eingebaut werden - so solle es beispielsweise möglich sein, vom Streifenwagen aus auf die polizeilichen Fahndungs- und Informationssysteme zugreifen zu können. Anhalte- und Kontrollvorgänge müssten aufgezeichnet und übertragen werden können. Brandenburg mit seinen interaktiven Funkstreifenwagen sei hier derzeit technischer Vorreiter, sagte Nachtigall.

Bayreuth.Zugleich sprach sich Nachtigall dafür aus, die Polizei mit noch mehr Elektroschockpistolen auszustatten. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte Anfang der Woche angekündigt, Unterstützungskommandos bei der Bereitschaftspolizei und den Präsidien München und Mittelfranken mit Tasern auszustatten. Damit können beispielsweise Randalierer oder Geiselnehmer aus mehreren Metern Entfernung außer Gefecht gesetzt werden. Taser müssten aber künftig auf allen Dienststellen zur Verfügung stehen, sagte Nachtigall. Die DPolG ist mit 20 000 Mitgliedern nach eigenen Angaben die größte Berufsvertretung der bayerischen Polizei.

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