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Bayern
Donnerstag, 14. Dezember 2017 7

Polizei

Jugendliche randalieren in Unterkunft

Vier Asylbewerber haben das komplette Inventar zerstört. Als die Polizei kam, attackierten sie auch deren Dienstfahrzeug.

Die Jugendlichen haben in ihrer Unterkunft in Falkenfels im Landkreis Straubing-Bogen massiv randaliert. Foto: rh

Falkenfeld.Vier jugendliche Asylbewerber haben massiv in ihrer Unterkunft in Falkenfels im Landkreis Straubing-Bogen randaliert und ein Dienstfahrzeug der Polizei beschädigt.

Am Samstagnachmittag teilte eine in der Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylbewerber angestellte Betreuerin der Polizei mit, dass mehrere Jugendliche in ihrem Heim randalieren.

Mehrere Polizeistreifen des Polizeipräsidiums Niederbayern rückten an. Vor Ort stellten sie fest, dass das komplette Inventar der Unterkunft zerstört worden war. Bei den Randalierern handelt es sich um einen 15-jährigen und drei 16-jährige afghanische Asylbewerber. Sie werden in dem Heim betreut, weil sich ihre Erziehungsberechtigten nicht in Deutschland befinden.

Die Jugendlichen haben in ihrer Unterkunft in Falkenfels im Landkreis Straubing-Bogen massiv randaliert. Foto: rh

Einen der 16-jährigen Randalierer fanden die Polizisten in seinem Zimmer und nahmen ihn fest. Die weiterem drei Jugendlichen flüchteten in einen angrenzenden Wald, nachdem sie die Windschutzscheibe eines vor der Unterkunft parkenden Dienstwagen eingeworfen hatten. Die Polizei rief Verstärkung und nahm die drei Jugendlichen in einem angrenzenden Wald fest.

Die Jugendlichen haben in ihrer Unterkunft in Falkenfels im Landkreis Straubing-Bogen massiv randaliert. Foto: rh

Sie befanden sich über Nacht in Gewahrsam. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen. Die Unterkunft in Falkenfels ist vorerst unbewohnbar. Die Jugendlichen wurden nun auf weitere Einrichtungen verteilt.

Die Jugendlichen haben in ihrer Unterkunft in Falkenfels im Landkreis Straubing-Bogen massiv randaliert. Foto: rh

Der angerichtete Sachschaden beträgt nach momentanem Stand insgesamt etwa 20 000 Euro, Personen wurden nicht verletzt. Auslöser für die Zerstörungswut der Jugendlichen war nach ersten Aussagen Unzufriedenheit mit der Unterbringungssituation.

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