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Bayern
Samstag, 18. November 2017 5

Kirche

Kardinal sieht Atheisten in der Sackgasse

Joachim Meisner predigt in Regensburg, kein Mensch könne dauerhaft sein „göttliches Urwissen“ leugnen.
von Christine Schröpf, MZ

  • Den Donnerstag begann die Bischofskonferenz in der Dominikanerkirche.
  • Kardinal Meisner predigt vor der Bischofskonferenz.

Regensburg. Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, sieht Atheisten in der Sackgasse. In jedem Menschen wohne ein göttliches Urwissen, das auf Dauer nicht ignoriert werden könne. „Ungerecht und böse können wir etwas nur darum nennen, weil wir in unserem Herzen zumindest unbewusst eine Vorstellung davon haben, was gerecht und was gut ist“, sagte er am Donnerstag bei der Frühmesse in der Regensburger Dominikanerkirche. Meisner ist einer von 67 Kardinälen, Bischöfen und Weihbischöfen, die seit Montag in der Domstadt im Rahmen der Frühjahrsversammlung der Deutschen Bischofskonferenz über Kirchenfragen diskutieren. Das Treffen geht um 11 Uhr mit einer Pressekonferenz im Priesterseminar zu Ende. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, will dabei über Ergebnisse der Beratungen informieren.

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