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Religion

Knobloch fordert früheren Beginn der politischen Bildung

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, fordert einen deutlich früheren Beginn der politischen Bildung von Kindern. „Mich stört das, wenn es Jugendliche gibt, die nicht wissen, was sie mit Auschwitz anfangen sollen. Es gibt auch junge Menschen die nicht wissen, was die DDR war“, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in München anlässlich ihres 85. Geburtstages am Sonntag (29. Oktober). Mit diesen Themen könne man Schüler nicht von heute auf morgen konfrontieren, das müsse man aufbauen.

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München Charlotte Knobloch. Foto: Sven Hoppe/Archiv

München.Auch Liebe und den Respekt vor dem eigenen Land und vor den Menschen, die dieses Land nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben, könne man den Kindern nahebringen. „Und wenn sie nur mal mit der Fahne rumlaufen und man ihnen schrittweise vermittelt, welche Werte man damit verbindet.“ Knobloch ist seit 1985 Präsidentin der IKG. Von 2006 bis 2010 stand sie zudem an der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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