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Bayern
Sonntag, 24. September 2017 21° 1

Prozesse

Münchner wegen Tierquälerei verurteilt

Weil sein Hund sein Geschäft im Auto eines 46-Jährigen verrichtete, würgte und schlug der Besitzer das Tier.

Das Gerichtsgebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München.Geschlagen, gewürgt und mit Trockenshampoo gequält: Wegen Misshandlung seines Hundes ist ein Münchner zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Tier hatte zum wiederholten Mal sein Geschäft im Auto des 46-Jährigen verrichtet, wie das Amtsgericht München am Montag mitteilte. Daraufhin hielt der Fahrer an und holte den Hund aus dem Kofferraum. „Aus Verärgerung packte der Hundehalter das Tier mit beiden Händen an der Kehle, würgte es, so dass es vor Schmerzen laut aufjaulte und schüttelte es. Sodann holte er mit der Faust aus und schlug den Hund zweimal mit Wucht. Anschließend sprühte er dem Hund aus einer Entfernung von 30 Zentimetern gezielt Trockenshampoo ins Gesicht“, schilderte das Gericht.

Zeugen verständigten nach dem Vorfall vom Juli 2016 die Polizei. Nun muss der Mann eine Geldstrafe von 1350 Euro zahlen – dabei berücksichtigte die Kammer, dass der 46-Jährige Hartz IV bezieht und finanziell von seiner Mutter unterstützt wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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