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Dienstag, 21. November 2017 7

Fussball

Nürnbergs Extra-Motivation vor Pokalspiel

Der 1. FC Nürnberg geht als Favorit in die Zweitrundenpartie des DFB-Pokal in Osnabrück. Trainer Köllner warnt dennoch vor dem Gegner in Niedersachsen. Zugleich hält er den „Club“ für stark genug, um zu siegen. Als Extra-Motivation erinnert er an einen Verletzten.
Von Manuel Schwarz, dpa

Nürnberg.Mit Vertrauen in die eigene Stärke und einem besonderen Motivationsschub peilt der 1. FC Nürnberg das Weiterkommen im DFB-Pokal an. Vor dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück erinnerte Trainer Michael Köllner an die erste Runde, in der die Franken dank zweier Eckball-Torvorlagen von Sebastian Kerk gewonnen hatten. Der Mittelfeldspieler fehlt aktuell wegen eines Achillessehnenrisses. „Sebastian hat uns mit seinem Topspiel nicht in die zweite Runde geschossen, damit wir dann ausscheiden. Die Reise muss weitergehen. Da wollen wir auch dem Sebastian zuliebe noch eines draufsetzen.“

Die Vorzeichen vor der Partie am Mittwoch (18.30 Uhr) seien zwar deutlich, gastiert doch der Zweitliga-Dritte beim Drittliga-Letzten. „Von der Papierform scheint es eine klare Angelegenheit zu sein“, sagte Köllner. „In der Praxis sieht es meist etwas anders aus.“

Die Franken rechnen mit einem schwierigen Duell auf einem schwer zu bespielenden und unebenen Rasen. „Mit 90 Prozent werden wir dort keine Chance haben“, warnte der Coach, ist aber zuversichtlich. „Die Mannschaft wird 100 Prozent geben, da bin ich felsenfest überzeugt.“

Selbstvertrauen holte sich das Team mit fünf Siegen in zuletzt sechs Partien; darunter war auch eine Englische Woche mit drei Erfolgen. „Wir wissen, dass wir harte Wochen überstehen können“, sagte der Coach. „Wir haben alles perfekt geplant. Die Mannschaft weiß, dass sie kraftvoll spielen kann, und das auch in so einer Woche.“

Gegen den VfL, bei dem sich der „Club“ auf eine Kontertaktik einstellt und schnell „den richtigen Hebel“ finden will, werde es aber keine große Rotation geben, deutete Köllner an. „Es wird keine großen Experimente geben“, sagte er und hält offenbar auch nichts davon, dem Ersatztorwart Fabian Bredlow einen Einsatz zu schenken. Nürnberg will die Partie wie ein Liga-Pflichtspiel angehen.

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