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Donnerstag, 27. Juli 2017 21° 7

Polizei

Randalierer stirbt nach Festnahme

Der 37-jährige Mann wütete in einer Wohnanlage, stürzte und wurde festgenommen. Dann zeigte er kein Lebenszeichen mehr.

Ein Nittendorfer hat in einem Wohnhaus randaliert und ist danach verstorben. Die Umstände sind noch völlig unklar. Symbolfoto: dpa

Nittendorf.Ein Polizeieinsatz in Nittendorf am Sonntag hat tragisch geendet: Am frühen Sonntagmorgen randalierte ein 37-jähriger Nittendorfer in einer Wohnanlage in der Bernsteinsiedlung in Nittendorf. Nachdem die Polizei kam und ihn festnahm, verlor er das Bewusstsein und starb gegen Mittag im Krankenhaus.

Die Polizei hatten mehrere besorgte Anwohner verständigt, alarmiert vom Lärm, den der Nittendorfer machte. Als die Beamten der Polizeiinspektion Nittendorf eintrafen, attackierte sie der Mann. Die Polizisten fixierten den 37-Jährigen, wie es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom Sonntag heißt, und nahmen ihn fest. Nachdem der Mann dann plötzlich das Bewusstsein verlor und keine Lebenszeichen mehr zeigte, versuchten die Polizisten, ihn zu reanimieren. Auch herbeigerufene Rettungskräfte versuchten, ihn wiederzubeleben. Sie brachten ihn ein Regensburger Krankenhaus.

Der Mann soll sich zuvor in einer Wohnung eines Bekannten aufgehalten haben. Hier soll der Nittendorfer, der polizeilich bereits mehrfach in Erscheinung getreten war, Betäubungsmittel und Alkohol konsumiert haben. Danach randalierte der Mann gegen ein Uhr nachts in der Wohnanlage, in der ihn die Polizei schließlich antraf. Zuvor stürzte er, wie eine Anwohnerin aussagte, ohne Fremdeinwirkung von einer Treppe hinab.

Einer der beiden eingesetzten Polizeibeamten wurde bei dem Vorfall „nicht unerheblich“ verletzt, hieß es aus dem Polizeipräsidium. Der genaue Ablauf der Nacht ist derzeit noch unklar. Auch die Todesursache konnte bislang noch nicht geklärt werden. Die Kriminalpolizei Regensburg nahm noch am Sonntag die Ermittlungen auf. Am Montag will sich die Polizei ausführlich zu dem Fall äußern.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg beantragte bereits eine Obduktion, die am Montag stattfinden soll. Ein Polizeisprecher betonte: Die beiden Polizisten hätten nicht auf den Nittendorfer geschossen. „Der Mann wurde festgenommen und ist dann einfach weggekippt. Alles weitere müssen nun die Ermittlungen klären.“ (ph)

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