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Kriminalität

Sea-Eye: Mahnmal verschwunden

Zehn Holzkreuze auf der Jahninsel sollten an das Schicksal Schiffbrüchiger erinnern. Der Verein hat Anzeige erstattet.

Mit einem umgebauten Fischkutter rettet der Verein Sea-Eye Menschen aus Seenot. Foto: sea-eye.org

Regensburg.Ein Mahnmal, das die Regenburger Hilfsorganisation Sea-Eye zum Gedenken an ertrunkene Flüchtlinge aufgestellt hat, ist verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, erstatte die Rettungsorganisation am Sonntag Anzeige. Die zehn Holzkreuze auf der Jahninsel sollten an den Tod von Schiffbrüchigen im Mittelmeer erinnern. „Ob es sich um ein Verbrechen oder ein Versehen handelt, können wir derzeit noch nicht sagen“, teilte ein Polizeisprecher mit. Die private Hilfsorganisation Sea-Eye will nach eigenen Angaben mit ihrem Schiff, einem umgebauten Fischkutter, vor der libyschen Küste geflüchtete Menschen aus Seenot retten. Die Stadt Regensburg hatte das Aufstellen des Mahnmals genehmigt.

Bei einem Einsatz an Ostern kam das Regensburger Rettungsschiff in eine schwierige Lage – konnte aber 1309 Menschen helfen.

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