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Schulen

Seehofer erhöht Druck auf G9-Gegner

Der CSU-Chef positioniert sich nun öffentlich im internen Streit. Auch er ist für eine Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Foto: Peter Kneffel/Archiv

München.Im CSU-internen Streit über die Zukunft des Gymnasiums erhöht Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) den Druck auf die G9-Skeptiker in den eigenen Reihen. „Ich persönlich unterstütze Ludwig Spaenle bei seinem Vorhaben, für ein grundständiges G9 zu planen“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag). Damit sprach er sich erstmals öffentlich für eine Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren aus – nachdem er vergangene Woche schon einen Kabinettsausschuss genau dazu eingesetzt hatte: mit dem Auftrag, den Weg zurück zum neunjährigen Gymnasium klarzumachen.

Seehofer bekräftigte die Aussage, dass Schüler, die dies wollen, auch weiterhin nach acht Jahren das Abitur machen dürfen. „Das ist meine Haltung: Wir wollen ein G9, wir wollen aber auch die Geschwindigkeit des G8 beibehalten.“ Kultusminister Spaenle hatte sich vor kurzem nach langer Zurückhaltung öffentlich genau für diesen Weg ausgesprochen. Endgültig wollen Staatsregierung und Landtagsfraktion Eckpunkte für die gesamte Reform noch vor Ostern beschließen. (dpa)

Ein MZ-Spezial finden Sie hier: Breite Front für eine Rückkehr zum G9

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