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Bayern
Dienstag, 16. Januar 2018 6

Prozesse

Streit um Mops Ronja geht in weitere Runde

Mops Ronja hat sehr unter den Folgen eines Gendefekts gelitten - und dafür wollen Herrchen und Frauchen Geld haben. Der Streit um eine Teilerstattung des Kaufpreises und um eine Erstattung der tierärztlichen Behandlungskosten für die nach schwerer Krankheit gestorbene Hündin geht heute vor dem Oberlandesgericht München in eine neue Runde.

München.Vor dem Landgericht Ingolstadt hatten die Besitzer Ronjas einen Teilerfolg erstritten. Sie sollten die Hälfte des Kaufpreises in Höhe von insgesamt 1400 Euro von der Züchterin zurück bekommen. Wegen eines Gendefektes sei das Tier „tatsächlich mangelhaft“, urteilte das Gericht im Mai. Doch das Ehepaar will eine Minderung des Kaufpreises in Höhe von 75 Prozent erreichen. Außerdem beantragt es die Zahlung von rund 5500 Euro für Tierarztkosten.

In Folge der Pug Dog Encephalitis (PDE) genannten Krankheit hatte Ronja seit ihrem zweiten Lebensjahr epileptische Anfälle bekommen. Sie war auf einem Auge blind und lief schlecht. Unter anderem wurden bei ihr ein Wasserkopf und eine Hirnhautentzündung festgestellt. Die Besitzer sind der Überzeugung, dass die Erkrankung ihres Lieblings auf züchterisches Fehlverhalten zurückgeht.

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