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Bayern
Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Brückeneinsturz

Ursache erst in Monaten klar

Die Klärung der Ursache des Brückeneinsturzes auf der A7 wird noch dauern. Aufräumarbeiten haben noch nicht begonnen.

  • Die Luftaufnahme zeigt die Unfallstelle am Ersatzneubau der Talbrücke Schraudenbach der Autobahn 7 bei Werneck –nur eine von vielen Baustellen bundesweit. Luftbild: Hajo Dietz
  • Teileinsturz der Autobahnbrücke Schraudenbach zwischen Würzburg und Schweinfurt (MZ-Infografik)

Werneck.Die Ursache des Brückeneinsturzes in Unterfranken wird frühestens in mehreren Monaten geklärt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird die Erstellung eines Gutachtens so lange dauern. „Ich rechne damit nicht vor in einem Vierteljahr“, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein am Freitag.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Beim Einsturz eines 40 Meter langen, frisch betonierten Brückenteils an der Autobahn 7 bei Werneck war am Mittwoch ein Bauarbeiter ums Leben gekommen, 15 weitere wurden verletzt.

Die Ermittler haben die Unglücksstelle zur Beweissicherung beschlagnahmt. Deshalb sind nach Polizeiangaben rund um die Uhr Beamte vor Ort. Diese sollen verhindern, dass Unbefugte den Ort betreten. Bereits am Donnerstag war ein hoher Sichtschutzzaun um das Trümmerfeld errichtet worden. Aufräumarbeiten haben noch nicht begonnen. Nach Angaben der Autobahndirektion Nordbayern ist auch unklar, wann diese beginnen werden.

Wie marode sind die deutschen Autobahnbrücken? Lesen Sie mehr.

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