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Bayern
Freitag, 24. November 2017 13° 2

Reichsbürger-Prozess

Verteidigung fordert angemessene Strafe

Im Prozess gegen den sogenannten Reichsbürger aus Georgensgmünd plädiert die Verteidigung auf fahrlässige Tötung.

Der Angeklagte in Begleitung von Polizei und seiner Anwältin. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Nürnberg.Im Prozess gegen den sogenannten Reichsbürger aus Georgensgmünd hat die Verteidigung auf ein Urteil wegen fahrlässiger Tötung plädiert. Anwalt Michael Haizmann forderte am Freitag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth eine entsprechend „angemessene Haftstrafe“ für seinen Mandanten.

Der 50 Jahre alte Wolfgang P. ist unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes an Polizisten angeklagt. Er hatte bei einem Routineeinsatz der Polizei am 19. Oktober 2016 auf Beamte geschossen, einer starb. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Sie sieht bei P. auch eine besondere Schwere der Schuld; dies würde eine vorzeitige Haftentlassung ausschließen.

„Reichsbürger“ lehnen die Bundesrepublik, deren Organe und Behörden ab.

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