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Bayern
Dienstag, 12. Dezember 2017 5

Kommunen

Weitere Festnahme in Regensburger Spendenaffäre

In der Korruptionsaffäre um den suspendierten Regensburger Oberbürger Joachim Wolbergs (SPD) hat es eine weitere Festnahme gegeben. Ein Bauunternehmer sitze bereits seit Montag in Untersuchungshaft, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg am Mittwoch. Ihm werde Bestechung des Oberbürgermeisters in zwei Fällen und Vorteilsgewährung in einem Fall vorgeworfen. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Der suspendierte Regensburger Oberbürger Joachim Wolbergs (SPD). Foto: Armin Weigel/Archiv

Regensburg.Der beschuldigte Unternehmer soll den Ermittlungen zufolge von 2012 bis Mitte 2016 insgesamt knapp 130 000 Euro an einen SPD-Ortsverein gespendet haben, um positive Entscheidungen der Stadt für seine Immobilienfirma herbeizuführen.

In einem anderen Fall soll Wolbergs laut Staatsanwaltschaft einen Unternehmer bei der Vergabe eines früheren Kasernenareals im Oktober 2014 bevorzugt haben. Ende Juli wurde daher Anklage gegen den Bürgermeister erhoben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Bestechlichkeit vor. Zehn Monate nach seiner Festnahme hatte sich Wolbergs am Dienstagabend in einer Videobotschaft zu Wort gemeldet und erklärt, er wolle sein Amt zurück. Die Vorwürfe wies er erneut zurück.

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