mz_logo

Bayern
Freitag, 15. Dezember 2017 4

Flüchtlinge

Wohnraum für Flüchtlinge wird knapp

Gemeindetagspräsident Uwe Brandl warnt: Es fehlten zehntausende Appartements. „Der Wohnungsmarkt ist wie leergefegt.“

Gemeindetagspräsident Uwe Brandl. Foto: dpa

München.Der bayerische Gemeindetag warnt vor einem Wohnungsmangel für anerkannte Flüchtlinge. „Der Wohnungsmarkt ist wie leergefegt, bebaubare Flächen in den Kommunen kaum noch vorhanden und die Mieten nicht mehr bezahlbar“, kritisierte Präsident Uwe Brandl am Donnerstag in München. „Von den derzeit etwa 125 000 Flüchtlingen, die in bayerischen Asylunterkünften untergebracht sind, müssten etwa 30 000 die Unterkunft verlassen. Bis Ende des Jahres werden es etwa 70 000 sein.“

Hintergrund ist, dass anerkannte Flüchtlinge eigentlich nicht länger in den Asylunterkünften bleiben dürfen – dies aber mangels Alternativen immer häufiger tun müssen. Brandl betonte ebenfalls, dass es immer schwieriger werde, preisgünstige Wohnungen zu finden. Der Bürgermeister von Abensberg (Lkr. Kelheim) kennt die Probleme aus der eigenen Arbeit. (dpa)

Weitere Nachrichten lesen Sie hier!

Aktuelles aus der Region und der Welt gibt es über WhatsApp direkt auf das Smartphone: www.mittelbayerische.de/whatsapp

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht