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Oberpfalz
Dienstag, 23. Januar 2018 7

Straßen

Verkehrsinfarkt vor den Feiertagen

Vor allem am Freitag müssen sich Autofahrer auf lange Stauzeiten einstellen. Denn an Weihnachten will jeder nach Hause.
Von Julia Weidner

Vor den Feiertage kommt es laut ADAC zu langen Staus. Foto: Patrick Seeger/dpa

Regensburg.Einmal im Jahr wollen alle nach Hause. Oma und Opa besuchen, alte Freunde wieder treffen: Das Weihnachtsfest verbringen die allermeisten am liebsten unter dem heimischen Christbaum. Deswegen kommt es in den nächsten Tagen zu einem Verkehrskollaps auf Bayerns Straßen.

Laut einem Sprecher von ADAC Südbayern, Stefan Dorner, ist davon vor allem die A 3 betroffen. „Die A 3 ist immer eine der Hauptstaustrecken, während allen Ferien sind dort sehr, sehr viele Menschen unterwegs.“ Dazu kommt, dass die Weihnachtsferien die einzigen Ferien in Deutschland sind, die in jedem Bundesland annähernd zur selben Zeit beginnen.

Am Freitag wird es voll auf den Straßen

Vor allem am Freitag rechnet der ADAC mit langen Stauzeiten. „Viele fahren unmittelbar nach dem Schulschluss los in Richtung Heimat“, sagt Stefan Dorner. Dazu verabschieden sich im Lauf des Nachmittags noch viele in den Feierabend. In Ballungsräumen wie Regensburg oder Nürnberg kämen dann noch Wochenpendler hinzu, die jedes Wochenende nach Hause zu ihren Familien fahren. „Wenn die alle zusammen auf den Straßen sind, wird es eng“, befürchtet der ADAC-Sprecher.

Schon am Samstag sollen deutlich weniger die Heimreise antreten. Am letzten Tag vor Heiligabend wird es aber noch einmal in den Städten voll, weil einige noch letzte Weihnachtsgeschenke besorgen müssten. An Heiligabend selbst sei der Verkehr dann entspannt.

Eine detaillierte Stauprognose mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route gibt es hier. Dazu „Echtzeit-Verkehrslage“ anklicken. Mit dem Zeitregler kann man die geplante Abfahrtszeit einstellen. Danach zoomt man auf der Karte die gewünschte Fahrstrecke heran und erhält die Verkehrsprognose.

Heimfahrer sind flexibler

Der Verkehr nach Weihnachten ist schon weitaus lockerer. Gerade am 1. Weihnachtsfeiertag sind recht wenige Autos auf Bayerns Straßen. Am 2. Weihnachtsfeiertag dagegen kann es zu mehreren Staus kommen. „Trotzdem kann man das Verkehrsaufkommen nicht mit dem am Anreisetag Freitag vergleichen“, erklärt Dorner.

Zwischen Weihnachten und Neujahr sind dann schon wieder mehr Familien unterwegs, vor allem welche, die durch Bayern durch in ihre Heimat fahren. Denn in manchen Bundesländern ist schon der 2. Januar der letzte Ferientag. Hier ist vor allem die A3 in Richtung Würzburg betroffen.

Generell rechnet der ADAC über Weihnachten in Bayern mit mehr Reiseaufkommen zu, weil viele Winterurlauber durch den Freistaat nach Österreich fahren.

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