Saisoneröffnung Botanischer Garten Uni Regensburg

Trotz des kühlen, etwas regnerischen Wetters kamen am Ostersonntag viele Besucher zur Saison-Eröffnung des Botanischen Gartens an die Uni Regensburg. Im Außengelände blüht zwar gerade nicht allzu viel, aber Top-Anziehungspunkt waren sowieso die vier geöffneten Gewächshäuser mit tropischen und subtropischen Pflanzen aller Art. Die Gäste bestaunten exotische Gewürzpflanzen, Südfrüchte, Orchideen, Bromelien, Kakteen, Sukkulenten, Coca-Blatt und Cola-Baum. An der Uni wird natürlich vorwiegend geforscht, zum Beispiel liefert die Chinarinde der Pharmazie den Basiswirkstoff für Malaria-Tabletten, die Jackfruit kann als Soja-Ersatz in Veggie-Produkten dienen und draußen im Freigelände kultivieren Biologen Grasnelken auf Salzböden, um diejenigen Gene für Salztoleranz zu finden, die hiesigen Nutzpflanzen helfen könnten, auf ausgelaugten, mineralstoffarmen Böden besser zu gedeihen. All das konnten die Besucher auf ihrem Osterspaziergang entdecken. Eine Rote-Liste-Ecke zeigt die bedrohten Arten Bayerns, ein Auwald-Bereich mit Bachlauf und Sitzgelegenheiten lädt zum Verweilen ein. "Unsere Gäste dürfen im Sommer auch gerne picknicken", sagt Gärtner Sebastian Woods, der es bedauert, dass "viele Regensburger tatsächlich nicht wissen, dass es an der hiesigen Uni überhaupt einen Botanischen Garten gibt." Der Eintritt ist übrigens immer frei. Viele Besucher kommen in regelmäßigen Abständen, um den Wechsel der Jahreszeiten mitzuerleben, blühende Raritäten nicht zu verpassen oder sich Anregungen für den eigenen Garten zu holen. (lkh)

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