Das Meistermärchen ist perfekt: VfB Stuttgart holt den Titel!
Da ist das Ding! VfB-Kapitän Fernando Meira und seine Mannschaftskollegen bejubeln die Meisterschaft.
Der VfB Stuttgart ist am Ziel seiner Träume. Durch ein 2:1 gegen Energie Cottbus holten sich die Schwaben am 34. und letzten Spieltag der 44. Saison in der Fußball-Bundesliga zum fünften Mal nach 1950, 1952, 1984 und 1992 die deutsche Meisterschaft. Aus den Händen von VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald und Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), erhielt Stuttgarts Kapitän Fernando Meira die Meisterschale überreicht. Für die 56.000 Fans im Gottlieb-Daimler-Stadion und die über 50.000 Anhänger beim Public-Viewing auf dem Stuttgarter Schlossplatz gab es kein Halten mehr.
Schalke für acht Minuten auf Titelkurs
Allerdings mussten die Stuttgarter mehr zittern als ihnen lieb sein konnte. Schalke war zwischen 15.49 und 15.57 Uhr für acht Minuten deutscher Meister, denn die Kicker aus dem Ländle lagen zwischenzeitlich durch einen Treffer von Sergiu Radu (19.) 0:1 im Rückstand.
Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (27.) erlöste die VfB-Fans mit seinem Ausgleichstreffer. Sami Khedira (63.) per Kopfball sorgte für das entscheidende Meisterschaftstor. Auf Schalke hatten Lincoln (12.) und Halil Altintop (16.) gegen Arminia Bielefeld getroffen. Radim Kucera (90.+1) verkürzte für die Arminia.
Der VfB hat am kommenden Samstag (26. Mai) im DFB-Pokal-Finale gegen den 1. FC Nürnberg die Chance, das begehrte Double perfekt zu machen. Schalke 04 blieb trotz des 2:1 gegen Arminia Bielefeld nur die Vize-Meisterschaft. Als Absteiger zwei und drei nach Borussia Mönchengladbach wurden am Samstag Alemannia Aachen (0:4 beim Hamburger SV) und der FSV Mainz 05 (2:5 bei Bayern München) ermittelt. Die UI-Cup-Teilnahme sicherte sich der HSV.
Werder zum Abschluss erfolgreich
Während sich Schalke mit der direkten Champions-League-Teilnahme trösten konnte, muss Werder Bremen als Dritter in die Qualifikation. Beim VfL Wolfsburg hieß es am Ende 2: 0. Markus Rosenberg (54./87.) traf für Werder doppelt.


