Oberpfalz & Bayern 12.08.2012, 19:01 Uhr

Mindestens vier Tote auf Bayerns Straßen

Allein drei Biker kommen am Wochenende ums Leben. Dutzende Menschen werden bei Verkehrsunfällen verletzt. Eine Frau in der Oberpfalz hat Glück im Unglück.

Archiv: Ein zerstörtes Motorrad liegt nach einem Unfall auf der Straße. Am Wochenende ist es in Bayern wieder zu zahlreichen Verkehrsunfällen gekommen. Foto: dpa

Archiv: Ein zerstörtes Motorrad liegt nach einem Unfall auf der Straße. Am Wochenende ist es in Bayern wieder zu zahlreichen Verkehrsunfällen gekommen. Foto: dpa

München. Mindestens vier Menschen sind seit Freitag bei Verkehrsunfällen auf Bayerns Straßen ums Leben gekommen, darunter drei Motorradfahrer. Nach Angaben der Polizei wurden außerdem mehr als 30 Menschen verletzt, darunter sieben schwer.

Beim Zusammenstoß mit einem Auto kam am Freitag bei Fahrenzhausen im Landkreis Freising ein 59 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben. Laut Polizei überholte der Mann nach Aussagen von Zeugen mehrere Autos und prallte dann gegen das Heck eines Wagens. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Autofahrerin wurde verletzt. Ein zweiter tödlicher Motorradunfall ereignete sich am Samstag bei Neu-Ulm. Der Motorradfahrer prallte auf der Bundesstraße 10 mit einem Lastwagen zusammen und war sofort tot, wie die Polizei in Kempten mitteilte.

Der dritte Motorradfahrer – ein 43 Jahre alter Mann – starb in Unterfranken nach dem Zusammenstoß mit einem Wohnmobil. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtete, war der Fahrer des Wohnmobils in der Nähe von Gräfendorf (Kreis Main-Spessart) ein Stück über die Mittellinie ausgewichen, als er einen Radfahrer überholte. Der 43-Jährige war auf der Gegenfahrbahn unterwegs und kollidierte mit dem Wohnmobil

Auffahrunfall im Allgäu mit zwölf Verletzten

In Oberthulba (Kreis Bad Kissingen) kam ein 20-Jähriger in der Nacht zum Sonntag bei einem Autounfall ums Leben. Er war als Beifahrer mit zwei Bekannten unterwegs. Der Fahrer fuhr auf einem Feldweg und kam aus ungeklärter Ursache nach links vom Weg ab. Das Auto fuhr in einen Graben und überschlug sich mehrmals.

In derselben Nacht verletzten sich zwölf Menschen – darunter vier Kinder – bei einem Auffahrunfall nahe Bad Wörishofen (Kreis Unterallgäu). Laut Kemptener Polizei, war ein 29 Jahre alter Autofahrer wohl aus Unachtsamkeit auf einen vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf zwei weitere Autos geschoben.

 

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