Bayern/Oberpfalz 05.06.2012, 21:53 Uhr

Pindl-Schüler ausgezeichnet

Im Park von Schloss Bellevue nehmen die Regensburger für ihre Klasse den Preis für ihren Beitrag zum Projekt „Umwelt baut Brücken“ entgegen.

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        Sebastian Obermeier, Max Ruder, Gerlinde Pernul und Dr. Fritz Brickwedde bei der offiziellen Preisverleihung Foto: Peter Himsel (DBU)

Sebastian Obermeier, Max Ruder, Gerlinde Pernul und Dr. Fritz Brickwedde bei der offiziellen Preisverleihung Foto: Peter Himsel (DBU)

Von Louisa Knobloch, MZ

Berlin. Pünktlich zur Preisverleihung im Park von Schloss Bellevue kommt doch noch die Sonne hinter den Wolken hervor und strahlt mit den beiden Regensburger Schülern Sebastian Obermeier und Max Ruder um die Wette. Die beiden 16-Jährigen nehmen am Dienstagabend stellvertretend für ihre Klasse 10c des Pindl-Gymnasiums einen mit 1000 Euro dotierten Preis für ihren Beitrag zum Projekt „Umwelt baut Brücken“ entgegen. Dabei handelt es sich um ein europäischen Umwelt- und Medienprojekt, bei dem Schüler aus verschiedenen Ländern gemeinsam zu Umweltthemen recherchieren und die Artikel in ihrer jeweiligen Heimatzeitung veröffentlichen. Insgesamt 40 Klassen aus Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Ungarn und der Türkei nehmen an dem seit drei Jahren laufenden Projekt teil.

Da unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck Schirmherr von „Umwelt baut Brücken ist“, fand die Preisverleihung in diesem Jahr im Rahmen der Woche der Umwelt im Garten von Schloss Bellevue statt. Bundespräsident Joachim Gauck begrüßte die Teilnehmer bei seinem Empfang zur Woche der Umwelt und posierte mit allen Preisträgern für ein Foto. Aufgeregt waren Sebastian und Max trotzdem nicht. Mit dem Preis hätten die beiden 16-Jährigen nicht gerechnet – umso größer war die Freude bei ihnen und der mitreisenden Lehrerin Gerlinde Pernul. „Die Recherche hat Spaß gemacht“, sagte Max. Die Schüler haben in der MZ über das Autarkiekonzept der Mönche im Kloster Plankstetten berichtet – preiswürdig, fand die Jury.

Überreicht wurde die Auszeichnung von Dr. Fritz Brickwedde, dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Dieser hob in seiner Rede den interkulturellen Aspekt des Projekts hervor, dessen Ziel es sei, junge Europäer zusammenzubringen. „In den vergangenen drei Projektjahren konnten wir eine große Zahl von Begegnungen europäischer Schulklassen fördern“, sagte er. Das aktuelle Projekt ist damit beendet – das nächste kündigte Brickwedde aber schon an: „Umwelt baut Brücken“ mit der Türkei. 17 Partnerschulen, in denen Deutsch als erste Fremdsprache unterrichtet wird, seien schon gefunden.

Die Regensburger Schüler nutzten den Berlin-Aufenthalt auch zum Sightseeing: Am Dienstagmorgen besuchten sie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das Kaufhaus des Westens. Für den Mittwoch steht das Brandenburger Tor auf dem Programm. Sebastian, der auch schon viele Bilder für die Zeitungsartikel beisteuerte, machte auch in Berlin fleißig Fotos.


 

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