Politik 04.06.2013, 19:22 Uhr

Ticker: Donau-Sintflut trifft Regensburg

Die Menschen kämpfen weiter gegen die Flut. Der Regensburger OB Schaidinger spricht vom gewaltigsten Hochwasser seit 130 Jahren. Der MZ-Ticker vom Dienstag:

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Regensburg aus der Luft: Die Donau durchströmt die Stadt. Foto: Winter

Regensburg aus der Luft: Die Donau durchströmt die Stadt. Foto: Winter

Von unseren Korrespondenten aus den Lokalredaktionen und von den Agenturen

21.25 Uhr, Straubing: Vom Hochwasser bedrohte Orte werden evakuiert

Wegen Hochwassers müssen Einwohner von fünf Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen am Dienstagabend ihre Häuser verlassen. Das Landratsamt ordnete die sofortige Evakuierung ganzer Ortsteile beziehungsweise größeren Straßenzügen an. In örtlichen Turnhallen oder Bürgerhäusern wurden Notquartiere eingerichtet. Betroffen sind die Gemeinden Parkstetten, Aiterhofen, Irlbach, Niederwinkling und Mariaposching. Die Anwohner können über das Bürgertelefon im Landratsamt Straubing-Bogen unter der Telefonnummer 09421/973-332 weitere Auskünfte erhalten.

19.40 Uhr, Regensburg: Pegel sinkt

Das Wasserwirtschaftsamt hat sinkende Wasserstände vorhergesagt. Demnach werde der Pegel an der Eisernen Brücke – derzeit bei 6,82 Metern – in den kommenden Stunden nach und nach zurückgehen. Zuletzt mussten die Hilfskräfte das Erdgeschoss des Salzstadels fluten, weil der Druck auf die Schutz-Elemente dort zu stark wurde. Brennpunkt ist im Moment noch die Badstraße. Dort drückt hinter den Hochwasser-Elementen das Grundwasser nach oben. Mit Pumpen versuchen die Helfer, die Situation Im Griff zu behalten. Die K-Elemente sind dort laut Pressesprecherin Juliane von Roenne-Styra stabil.

19.11 Uhr, Regensburg: Der Scheitel kommt

Unklare Prognosen für Regensburg: Um 18 Uhr führte die Donau dem Hochwassernachrichtendienst zufolge immer noch einen Pegel von 6,82 Meter. Der automatischen Ansage des Pegeltelefons nach wird um 23 Uhr an der Eisernen Brücke ein Wasserstand von 7 Metern erreicht – die Hochwasser-Hotline der Stadt nennt diese Information veraltet. Eine offizielle Stellungnahme der Stadt liegt noch nicht vor. Der Krisenstab bespreche sich zur Zeit, heißt es aus der Pressestelle.

18.55 Uhr, Sulzbach: Ein Ort im Ausnahmezustand

Selbst alteingesessene Dorfbewohner sind in Sulzbach überwältigt von den Wassermassen. Anwohner kämpfen am Dienstag um ihre Häuser. 31 Bundeswehrsoldaten aus Donauschingen lösten bereits am Nachmittag die erschöpften Helfer ab, nachdem der Otterbach den Donaustaufer Ortsteil geflutet hatte.

 

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