Raffelhüschen plädiert für Beamten-Pension mit 68
Forderung mit hoher Lebenserwartung begründet
Der Freiburger Wirtschaftsforscher und Rentenexperte Bernd Raffelhüschen hat eine Anhebung des Pensionseintrittsalters für Beamte auf 68 Jahre gefordert. (Archivbild aus einer Behörde)
Der Freiburger Wirtschaftsforscher und Rentenexperte Bernd Raffelhüschen hat eine Anhebung des Pensionseintrittsalters für Beamte auf 68 Jahre gefordert. "Beamte leben im Schnitt drei Jahre länger als die gesetzlich Rentenversicherten. Es wäre daher gerechtfertigt, wenn das Pensionseintrittsalter von 65 auf 68 Jahre angehoben wird", sagte er der "Bild"-Zeitung. Raffelhüschen verwies auf die drastisch steigenden Pensionsausgaben für die öffentliche Hand.
Um den Anstieg der Pensionshöhen zu bremsen, verlangte der Wissenschaftler zudem die Einführung eines Nachhaltigkeitsfaktors. "Was bei der gesetzlichen Rente gemacht wurde, muss auch bei den Beamten wirkungsgleich geschehen", sagte Raffelhüschen.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Max Stadler schlug einen Korridor vor, wonach Beamte künftig selbst flexibel wählen können, wann sie in Pension gehen wollen. Der Korridor solle zwischen 60 und 68 Jahren liegen, sagte Stadler der Zeitung.



