Politik 29.09.2008, 20:28 Uhr

Neuer Bezirkstag ohne Präsident Rupert Schmid

CSU gewinnt wieder alle neun Direktmandate / SPD hält ihre vier Sitze über die Liste / Zwei Mandate für Freie, je eines für FDP und Grüne

Von Fritz Winter, MZ

Was vor der Landtags- und Bezirkstagswahl befürchtet wurde, ist eingetreten: Der bisherige Oberpfälzer Bezirkstagspräsident Rupert Schmid (CSU) wird dem neu gewählten Gremium nicht mehr angehören. Schmid hatte auf Platz 1 der CSU-Liste kandidiert. Wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei erhielt die CSU aber kein Listenmandat mehr.

Hintergrund für die Entscheidung Schmids, sich nur über die Liste zu bewerben, war eine Absprache zwischen den CSU-Kreisverbänden Schwandorf und Regensburg. Danach sollte der Direktkandidat im Mischstimmkreis Regensburg-Land/Schwandorf für den Bezirkstag von den Schwandorfern gestellt werden, wenn der Direktkandidat für den Landtag aus dem Kreisverband Regensburg kommt.

Dutz, Höher oder Löhner?

Die CSU gewann allerdings wieder alle neun Direktmandate in der Oberpfalz. Über die Listen ihrer Partei ziehen in den Bezirkstag der Oberpfalz für die SPD Richard Gaßner (Kümmersbruck), Volker Liedtke (Burglengenfeld), Norbert Hartl (Regensburg) und Brigitte Scharf (Erbendorf) ein, für die Freien Wähler Thomas Thumann (Neumarkt i. d. Opf.) und Karin Bucher (Cham), für die Grünen Ingeborg Hubert (Regensburg) und für die FDP Gabriele Opitz (Regensburg).

Nicht mehr im Bezirkstag der Oberpfalz vertreten sind neben Bezirkstagspräsident Rupert Schmid auch Bezirksrätin Marianne Rauh (Theisseil, CSU) sowie Werner Windisch (Weiherhammer, SPD). Die Bezirksräte Hans Bradl (Postbauer-Heng, CSU), Petra Dettenhöfer (Kirchenthumbach, CSU), Joachim Hanisch (Bruck i. d. Opf., Freie Wähler), Ingrid Kurz (Hahnbach, CSU), Hans Schuierer (Schwandorf-Klardorf, SPD), Ludwig Spreitzer (Waldsassen, CSU) und Ursula Steinert (Neumarkt i. d. Opf., CSU) stellten sich nicht mehr zur Wahl.

 

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