Politik 19.05.2012, 19:33 Uhr

G8: Griechenland soll in der Euro-Zone bleiben

Beim Gipfeltreffen der G8 in den USA sind alle für einen Verbleib in der Euro-Zone. Doch die Griechen müssen ihre Zusagen einhalten.

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        US-Präsident Barack Obama (l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (r.) in Camp David

US-Präsident Barack Obama (l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (r.) in Camp David

Camp David. Die wichtigsten westlichen Industriestaaten und Russland haben sich bei ihrem Gipfeltreffen in Camp David für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ausgesprochen. „Alle G8-Mitgliedstaaten wollen, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag am Rande der Beratungen. Voraussetzung sei aber, dass das Land die Verpflichtungen, die es eingegangen sei, auch einhalte. „Das ist von allen gleichermaßen hier so geteilt worden“, sagte Merkel.

Die G8 sei sich auch einig gewesen, dass in der Euro-Zone sowohl Wachstum als auch Haushaltskonsolidierung nötig sei, sagte Merkel. „Konsolidierung und Wachstum sind zwei Seiten einer und derselben Medaille.“ An dieser Stelle gebe es auch Einigkeit zwischen Frankreich und Deutschland. Wachstum könne durch Haushaltskonsolidierung, strukturelle Reformen und Zukunftsinvestitionen geschaffen werden. „Es geht nicht um Konjunkturprogramme im herkömmlichen Sinne“, sagte Merkel.


 

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