Wirtschaft 15.08.2012, 09:55 Uhr

Die Gamescom ist eröffnet

Die Spielemesse öffnet am Mittwoch nur für Fachbesucher, ab Donnerstag dürfen auch alle anderen Gamer die neuen Trends der Spielewelt entdecken.

Am Mittwoch ist für Fachbesucher, ab Donnerstag auch für alle anderen Spielebegeisterten geöffnet. Foto: dpa

Am Mittwoch ist für Fachbesucher, ab Donnerstag auch für alle anderen Spielebegeisterten geöffnet. Foto: dpa

Von Dominik Schleidgen, MZ

Köln. Mehr als 600 Firmen stellen in diesem Jahr auf der Gamescom in Köln neue Spiele und Software vor. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 300.000 Besuchern. Am ersten Tag ist zunächst für Fachbesucher geöffnet, ab Donnerstag dürfen dann auch alle anderen Spielebegeisterten auf die Messe.

Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr eine eigene Halle für Spiele auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet-PCs. Auch die Online-Spiele werden in diesem Jahr eine größere Rolle spielen.

Dafür fehlen einige der großen Anbieter. Nintendo und Microsoft haben keinen Stand auf der Messe. Dafür präsentieren große Spielehersteller ihre neuen Hits – darunter die neuen Teile der Reihen „Tomb Raider“ und „Asssins’ Creed“. Gerade bei den Toptiteln werden die Gamer aber wohl Geduld mitbringen müssen: Bei Blockbustern sind Wartezeiten von vier Stunden möglich. Wer die neuen Trends nur anschauen will anstatt sie anzuspielen, hat dieses Jahr zum ersten Mal die Gelegenheit im „Trailer Cinema“ Vorschauvideos anzuschauen.

Etwa jeder Dritte Deutsche ab 14 Jahre sitzt regelmäßig vor dem Computer- oder TV-Bildschirm und spielt. Angaben des Branchenverbands Bitkom zufolge war das Angebot an Games nie größer. Trotzdem wachsen die Umsätze 2012 erst schleppend. Nach Zahlen des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) sind die Umsätze 2012 in den ersten sechs Monaten nur um ein Prozent gestiegen. Als Ursache für die Rückgänge sehen Experten fehlende Impulse in der Hardware-Entwicklung – Innovationen zum Beispiel auf dem Konsolenmarkt bleiben in diesem Jahr aus – und den Preisdruck, der durch Gaming-Apps und Social Gaming entstanden ist.

 

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