Buchbesprechungen 17.08.2012, 14:21 Uhr

Ein Fall für Berlin und Wien: «Bis zur Neige»

Zürich. Können Ösis und Piefkes miteinander oder sind sie sich in herzlicher Abneigung verbunden? Eine Antwort darauf gibt der vergnügliche Sommerkrimi «Bis zur Neige» des deutsch-österreichischen Autorenduos Claus-Ulrich Bielefeld und Petra Hartlieb.

Alles beginnt mit dem Mord am Edelwinzer Freddy Bachmüller im österreichischen Weinviertel. Die Wiener Kommissarin Anna Habel übernimmt die Ermittlungen und stellt enge Verbindungen zum Berliner Szenegastronom Ronald Otter fest. Als auch dieser wenig später ermordet wird, tritt der Berliner Kommissar Thomas Bernhardt auf den Plan. Die beiden Querköpfe müssen sich zusammenraufen, denn die Morde haben einen gemeinsamen Hintergrund. - Der zweite Fall von Anna Habel und Thomas Bernhardt lebt von der Gegensätzlichkeit der Protagonisten und Handlungsorte. Hier der knurrige Berliner Kommissar, dort die temperamentvolle Wienerin, die häufig den Mund nicht halten kann. Bissige Dialoge und jede Menge Lokalkolorit machen aus dem Roman eine unterhaltsame Krimilektüre.

Claus-Ulrich Bielefeld/Petra Hartlieb: Bis zur Neige. Ein Fall für Berlin und Wien. Diogenes Verlag, Zürich, 471 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-257-30008-6

 

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