Mikrobe der Dummheit
Ausländische Studierende der Gruppe Babylon spielen an der Uni „Dr. med. Hiob Prätorius“ von Curt Goetz.
Ausländische Studierende führen im Uni-Theater eine Krimikomödie auf. Foto: Thomas Schnakenberg
In der fremden Sprache Deutsch zu spielen ist eine Herausforderung, der sich die Theatergruppe der ausländischen Studierenden an der Universität Regensburg dieses Jahr mit der Kriminalkomödie um den Chirurgen und Frauenarzt Dr. med. Hiob Prätorius, den Helden des gleichnamigen Stücks von Curt Goetz, stellt.
So macht sich die bunte Truppe aus zwölf Nationen (Polen, England, USA, China, Bosnien, Tschechien, Venezuela, Frankreich, Ukraine, der Schweiz, Deutschland und Schweden) auf die Suche nach der Mikrobe der menschlichen Dummheit und rekonstruiert für den größten aller Detektive, Sherlock Holmes, und seinen getreuen Doktor Watson das außergewöhnliche Leben und den geheimnisvollen Tod von Prätorius. Die gemeinsame Lust am Theaterspielen verbindet die interkulturelle Truppe unter der Regie zweier Dozenten des Lehrgebiets Deutsch als Fremdsprache der Universität Regensburg und lässt sie mit dem Konjunktiv und den Tücken des deutschen Satzbaus kämpfen, diese letztendlich meistern und in ihrem Spiel vergessen. Die Komödie um die heilende Kraft des Humors gilt als ein Beispiel für den Goetzschen Sprachwitz.
30. Juni, 1., 2., 3., und 4. Juli, jeweils 19.30 Uhr im Uni-Theater. Karten (8, erm. 5 Euro): Mensa im Sammelgebäude, karten@theaterbabylon.de und Abendkasse


