Verhaftet bei Demo
Demonstration Bei einer Kundgebung in Frankfurt kamen Regensburger Studenten in Polizeigewahrsam.
Frankfurt/Regensburg. Am Samstagnachmittag wurden bei Demonstrationen gegen Studiengebühren in Frankfurt am Main rund 150 Studenten verhaftet, darunter eine Gruppe Regensburger. Sie waren mit dem Bus nach Frankfurt gefahren – eine Aktion, zu der der Sprecherrat der Universität Regensburg aufgerufen hatte. Einer der Regensburger schilderte die Polizeiaktion als überzogen. „Einer der Beamten sagte wörtlich: ,Heute schäme ich mich, Polizist zu sein.’“ Bei der Verhaftung sei eine Straße abgeriegelt worden, sodass an der Demonstration Unbeteiligte in Gewahrsam genommen worden seien. Die Demo verlief laut Polizei zunächst friedlich, später seien Wahlplakate beschädigt, Mülltonnen um- und Dixie-Toiletten auf die Straße gestürzt worden. Eine der Tonnen habe gebrannt. Die Beamten nahmen daraufhin 150 Personen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Sachbeschädigungen und wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch fest. Sie wurden im Laufe der Nacht entlassen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein. (ngc)



