Die Note Vier für Uni Regensburg
Uni Hohenheim befragt Studenten zur Verwendung der Gebühren: Regensburg auf Platz sieben von 54 Hochschulen.
Bei einer Langzeitstudie der Universität Hohenheim zur Verwendung der Gebühren gaben die Studenten ihren Hochschulen im Durchschnitt die Schulnote vier bis fünf. In Bayern sind die Studenten am zufriedensten. Die Universität Regensburg nimmt mit der Note 4,2 für die Gesamtzufriedenheit mit der Verwendung von Gebühren Platz sieben von 54 Universitäten ein. 35 Prozent der Regensburger Studenten sagten, dass sich durch Gebühren die Lehre bereits verbessert hätte – mehr als der Durchschnitt von 26 Prozent.
Mehr als 6000 Einzelinterviews
Rund 350 Millionen Euro Studiengebühren nahmen Deutschlands Universitäten in sieben Bundesländern im vergangenen Semester ein. Viel Geld, aus dem die Unis bislang zu wenig gemacht haben, urteilen die Studenten laut der bundesweiten Studie „Gebührenkompass“ der Uni Hohenheim. In mehr als 6000 Einzelinterviews hatten Forscher des Lehrstuhls für Marketing die Zufriedenheit der Studierenden an allen 54 Universitäten mit Studiengebühren im Mai 2008 erhoben. Demnach schaffte es keine Universität, ihre Studierenden beim Thema Studiengebühren wirklich zufriedenzustellen.
Zahl der Gebührengegner gestiegen
Am geringsten ist die Unzufriedenheit an den Universitäten in Bayreuth, Bamberg, Clausthal-Zellerfeld, Konstanz und Aachen. Unter den Ländern schneiden Bayern und Baden-Württemberg am besten ab. Die Zahl der Gebührengegner ist im Vergleich zum Vorjahr von 60 auf 63 Prozent gestiegen. Als Ursache nennt der Wissenschaftliche Leiter der Studie, Professor Markus Voeth, fehlende Transparenz und mangelnde Beispiele für Verbesserungen. Befragt wurden mindestens 100 Studierende pro Hochschule, die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unterstützte die Studie.(mz)


