Hochschul-Nachrichten 14.06.2012, 18:04 Uhr

Campusfest: Mega-Party für 4000

Live-Musik von Hip-Hop bis Ska, ein buntes Rahmenprogramm und sommerliches Wetter sorgten am Donnerstag für entspannte Feierstimmung auf dem Regensburger Uni-Gelände. Der Höhepunkt war das Konzert am Abend.

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„Fuck Art, Let‘s Dance“ rocken die Bühne Foto: Jobst

„Fuck Art, Let‘s Dance“ rocken die Bühne Foto: Jobst

von Sebastian Heinrich, MZ

Regensburg. Festivalstimmung am Unihügel: Beim fünften Campusfest machten gestern tausende Studenten den großen Rasen zwischen Universität und Hochschule zu einer großen Partyzone. Die ersten Feierwilligen trieb es schon am Vormittag zum traditionellen Frühschoppen mit Weißwurstfrühstuck ins Grüne. Ab dem frühen Nachmittag, als das Bühnenprogramm startete und pünktlich dazu der Regen aufhörte, strömten die Massen aus Horsälen und Bibliotheken heran.

Auf der Wiese erlebten sie ein Programm, wie es breiter kaum sein kann: Von der großen Musikbühne, auf der von Hip-Hop über Ska bis hin zur Indie-Elektro-Musik des mit Spannung erwarteten Hauptacts „Fuck Art, Let’s Dance“, über ein Fußball- und ein Volleyballturnier bis hin zu Poetry-Slams auf der Kulturbühne und -Ständen von politischen Hochschulorganisationen. Die Mischung kam offenbar an: Nach Schätzungen des Vereins Campus Regensburg, der die Organisation mit einem 15-köpfigen Team stemmte, tummelten sich auf der Fläche zwischen Uni und Hochschule am Abend mindestens 4000 Personen – damit hat das Fest die Besucherzahlen vom Vorjahr erreicht oder sogar übertroffen. Das große Highlight war der Auftritt der Indie-Elektro-Band „Fuck Art, Let’s Dance“, der das Campusfest abschloss.

„I bin dei Neighbor“

Die Stimmung war vor allem eines: entspannt. Tilo Kmieckowiak vom Organisationsteam hatte sich im Vorwort des Programmhefts gewünscht, dass die Studenten während des Campusfest „einfach abschalten vom Ernst des Studienalltags“. Und das taten die Campusfest-Gäste offenkundig.

Während die zweiköpfige Regensburger Hip-Hop-Band „Demograffics“ am frühen Nachmittag ihre bairisch-englischen Reime („I bin dei neighbor“) zum Besten gibt, setzt unten eine Gruppe Mädels zum ersten zaghaften Tanz an. Ein paar Meter weiter sitzen Alexander, Stefan, Max und Tom, Studenten der Wirtschaftsmathematik, entspannt im Gras, jeder mit dem Weißbier in der Hand. Funktionen und Kurvendiskussionen sind für sie einen Tag lang ganz weit weg. „Das ist genau mein Ding“, meint Max mit einem entspannten Blick in Richtung Bühne. Beim Fußballturnier treffen derweil ohne Geschlechtertrennung bunt durchwürfelte Mannschaften auf dem Kleinfeld aufeinander. Gerade hat die Mittelstürmerin vom Team „Nankatsu“ aus kurzer Distanz einen Ball versenkt, Jubel am Spielfeldrand braust auf. Zehn Mannschaften haben sich für das Turnier gemeldet, einigen mussten die Organisatoren absagen, weil die Zeit bis Einbruch der Dunkelheit nicht für mehr Spiele gereicht hätte Beim Volleyballturnier nebenan sind sieben Teams am Start Nebenan kämpfen die Volleyballer um Punkte – freilich ohne Verbissenheit.


 

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