Profs zu Gast bei Continental
Die HS.R-Dozenten besichtigten den Standort. Hier können Studierende Praxiserfahrung sammeln, das Unternehmen hofft auf qualifizierte Nachwuchskräfte.
Regensburg. Ausgestattet mit weißen Schutzkitteln und blauen Überzieh-Schuhen konnten rund 60 Professoren der Hochschule Regensburg um Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier am Montag einen Blick in die Fertigung bei Continental werfen. Die Lehrkräfte hatten auf Einladung von Thomas Ebenhöch, Standort- und Werkleiter von Continental in Regensburg, ihre Semesterabschluss-Sitzung bei dem Automobilzulieferer abgehalten. „Die Hochschule Regensburg ist für uns ein wichtiger Partner“, betonte Ebenhöch.
Continental unterstütze die Studierenden nicht nur beim Konstruktionswettbewerb „Formula Student“, sondern biete auch Plätze für Praktika und Werkstudententätigkeiten. Außerdem könnten Studierende im Abstimmung mit der Hochschule ihre Bachelor- oder Masterarbeit bei Continental schreiben. „Die Praxisseite ist ein Profilelement unserer Ausbildung“, so HS.R-Präsident Baier. Möglich sei das nur in Kooperation mit Partnern aus der Praxis. „Aufgrund der thematischen Breite stellt Continental einen äußerst attraktiven Kooperationspartner dar“, sagte Baier weiter. Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen wie Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder Betriebswirtschaft könnten hier Praxiserfahrungen sammeln.
Aufgeteilt auf drei Gruppen konnten sich die Professoren nach der hochschulinternen Sitzung dann selbst ein Bild von der Arbeitswelt des Automobilzulieferers machen. Neben der Fertigung standen ein Besuch des Prüfstandszentrums und die Vorstellung des selbstfahrenden „HAVEit“-Autos auf dem Programm. In kurzen Vorträgen wurden zudem Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und die sogenannte „Lean Academy“ vorgestellt. Es sei hilfreich, wenn die Professoren die Arbeitsgebiete und Produkte von Continental kennen würden, so Ebenhöch. „Unser Unternehmen ist auf qualifizierte Nachwuchskräfte angewiesen.“ Durch die Kooperation mit der Hochschule Regensburg könne man hochqualifizierte Fachkräfte frühzeitig binden.





