Polizeimeldungen 14.09.2009, 09:11 Uhr

Geführt, geschminkt und gefahrlos geflogen

Bei Polizei, BRK, THW, Rettungshundestaffel und Feuerwehr lernen die Zinni-Reporter jede Menge dazu

Die Polizei ist gleich mit einem Hubschrauber zum KiBü gekommen.

Die Polizei ist gleich mit einem Hubschrauber zum KiBü gekommen.

von Romina strunz, lilli heyn, julia grasenhiller und anna beyer

. 14 Rettungshunde waren gestern auch auf dem Kinderbürgerfest in Neumarkt. Einer davon war eine „sie“ und heißt Ronja. Sie ist fünf Jahre alt und gehört zur Rettungshundestaffel Oberpfalz. Ihr Auftrag ist es, Waldgebiete nach Vermissten abzusuchen. Sie nimmt die Witterung der Leute in der Luft auf. Dass sie sehr geschickt ist, das zeigten sie und die anderen Hunde des Rettungshundezugs den Besuchern des Kinderbürgerfestes am Sonntag. Die Hundeführer erklärten, dass die Hunde spielerisch lernen. Sie werden mit Leckerlis und Spielzeug trainiert.

Bei den Zelten des Roten Kreuzes wurden von Florian Hien Wunden geschminkt. Zinni-Reporterin Romina Strunz wollte das gleich ausprobieren und ließ sich eine Wunde aus Wachs, Schminke und roter Lebensmittelfarbe aufmalen. Diese Wunden werden normalerweise für Sanitätsübungen eingesetzt, erklärte Florian Hien. Er sagte, dass früher die jugendlichen Sanitäter damit gelernt haben, wie man welche Wunden richtig versorgt. Dann habe man sich gedacht: Das wäre doch auch eine tolle Übung für die Erwachsenen. Deshalb üben die jetzt auch die mit solchen geschminkten Wunden für den Ernstfall. Und das haben sie dieses Jahr beim Kinderbürgerfest den Gästen gezeigt. Karlygas Roegner vom Roten Kreuz hat in einem anderen Zelt Blutdruck und -zucker gemessen.

Der Stand der Polizei war gleich nebenan – sie hatte sogar einen Hubschrauber dabei. In diesem konnte man neben einem Polizisten sitzen und durch eine Landschaft fliegen – aber nicht richtig, sondern nur auf einem Bildschirm. Die zehnjährige Julia aus Neumarkt hat das ausprobiert. Sie erzählte den Zinni-Reportern, dass sie das richtig aufregend fand: Sie wollte gleich noch einmal.

Beim Technischen Hilfswerk konnte man Bierkästen stapeln und darauf klettern – aber natürlich nur gesichert. Der freundliche Feuermann Reinhardt Schmoll zeigte den Zinni-Reportern ein Tanklöschfahrzeug. Er erklärte, dass es bei einem Einsatz mit drei Mann besetzt ist. Das Fahrzeug hat keine Leiter und kann bis zu 2400 Liter Wasser transportieren. Man muss sich das einmal vorstellen: Das ist wie wenn man sich auf dem Volksfest eine Spezi-Maß bestellt – und zwar gleich 2400 Mal!

 

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