Dreister Diebstahl von Buntmetall im Freihafen in Deggendorf
DEGGENDORF: Dreister geht`s wohl nicht mehr: in der Nacht von Sonntag auf Montag klauten Unbekannte vom Gelände des Deggendorfer Freihafens Buntmetalle im Gesamtwert von fast 45.000 Euro. Um die Beute abtransportieren zu können, klauten sich die Diebe auch gleich noch einen Fahrzeuganhänger "mit dazu".
Am Montag wurde die Polizei verständigt, weil Unbekannte in ein eingezäuntes und verschlossenes Schrottverwertungsgelände am Freihafen in Deggendorf eingedrungen waren. Sie hatten an der Nordseite des Firmengeländes einen etwa 2 Meter hohen Stahldrahtzaun aufgezwickt und auch eine Eisenkette mit Vorhängeschloss aufgebrochen. Aus dem Lagergelände wurden sechs Boxen, die jeweils etwa 60 x 80 cm groß waren, mit Kupferblech in der Stärke 1 mm entwendet. Die Kunststoffboxen waren grau und rot. Jeder der Container wiegt nach Angaben des Geschädigten etwa eine Tonne. Weiterhin wurden auch noch drei gleiche Boxen mit 1 mm starken Titanzinkblechen geklaut. Zudem wurde auch noch Kupferschrott entwendet, den die Unbekannten in zwei Kunststofffässern abtransportierten.
Zum Bewegen der "schweren Beute" benutzten die Einbrecher einen Stapler, der nach Einschlagen eines Werkzeugs in das Zündschloss gestartet worden war. Und weil`s damit noch nicht genug war und die Beute wohl nicht auf den verwendeten weißen Transporter passte, klauten die Täter auch noch einen am Gelände abgestellten Pkw-Anhänger und verluden darauf einen Teil der geklauten Buntmetalle. Der Gesamtwert der entwendeten Buntmetalle und es Anhängers liegt fast bei 50.000 Euro.
Der Kriminaldauerdienst der Straubinger Kripo nahm noch heute am Morgen nach der Mitteilung durch den Geschädigten die Ermittlungen auf und sicherte Spuren. Vorhandene Videoaufzeichnungen belegen, dass die Täter wohl zwei Männer und eine Frau waren, die Pelzmützen trugen. Sie benutzten zum Abtransport der Metalle einen weißen Mercedes Sprinter und den geklauten Anhänger der Marke Humbaur mit dem amtl. Kennzeichen DEG-H 6136.
Die weitere Sachbearbeitung hat jetzt die Wasserschutzpolizei in Deggendorf übernommen, sie bittet unter der Tel.-Nr. 0991 / 3896-370 um entsprechende Zeugenhinweise.
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