Die Zeitung kommt ab jetzt ins Klassenzimmer
88 Klassen mit über 1900 Schülern nehmen heuer am Projekt „Zeitung in der Grundschule“ teil. Den Auftakt gestaltete die Chambtal-Volksschule in Weiding.
Beim Sketch „Und jetzt...?“, den die Weidinger Schüler zeigten, stand die Zeitung zunächst Kopf.
Weiding.
Mit einem bunten Programm gaben die Dritt- und Viertklässler der Chambtal-Volksschule Weiding gestern den Startschuss für das Projekt „Zeitung in der Grundschule“ (ZiG). 88 Klassen mit rund 1900 Schülern im gesamten MZ-Verbreitungsgebiet bekommen nun bis 6. Juli jeden Tag die Zeitung ins Klassenzimmer geliefert. Für die Schulen ist die Teilnahme dank Sponsoren wie der Firma Rolladen-Braun in Weiding kostenlos.
Schulleiter Johann Ascherl und der Gleißenberger Bürgermeister Josef Christl hatten viel Lob für das Projekt. Dadurch könnten die Schüler das Medium Zeitung kennenlernen und erfahren, was vor Ort und in der Welt passiere. „Zeitung in der Grundschule“ trägt also zur Allgemeinbildung bei – das thematisierten die Buben und Mädchen bei der gestrigen Auftaktveranstaltung auch in einem Lied: „Zeitung lesn dou i gern, do kann i no viel gscheida wern“, sangen sie.
Vor allem soll durch ZiG aber die Freude am Lesen geweckt werden. Der Vorteil der Zeitung ist, dass hier jeder ein Thema finden kann, das ihn interessiert. Welche das sein können, zeigten die Schüler mit einem Akrostichon: Die einzelnen Buchstaben des „Bayerwald-Echo“ standen dabei für „Bundesliga“, „Wetter“, „Lokalteil“, „Eurokrise“ oder „Chamlandschau“.
Kreativ waren die Weidinger Schüler obendrein: Beim Schlagzeilen-Rap der Klasse 3b diente die Zeitung als Requisite und Musikinstrument. Und nach dem Lesen kann man mit der Zeitung noch tolle Sachen basteln: Die Schüler präsentierten eine Modekollektion mit Hut, Weste, Fliege, Rock und Schuhen aus Zeitungspapier.






