Verband begrüßt Urteil
Brüssel. Die European Gaming and Betting Association (EGBA) hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum deutschen Glücksspiel-Monopol als Wendepunkt in der Rechtsprechung bezeichnet. Das Urteil werde entscheidenden Einfluss haben auf die in Deutschland nötige Reform des Glücksspielmarktes haben, erklärte EGBA-Generalsekretärin Sigrid Ligné am Mittwoch in Brüssel.
„Andere EU-Staaten haben ihr System bereits geöffnet oder sind gerade dabei. Sie verabschieden sich von einem staatlichen Monopol zu einem System mit vielen Anbietern. Diese Staaten zeigen, dass die Verbraucher in einem System, das gesetzlich geregelt und offen für den Wettbewerb ist, besser geschützt werden können.“
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hatte am Mittwoch überraschend entschieden, die Monopolregelung des Staatsvertrages von 2008 sei „nicht mehr gerechtfertigt“. Die EGBA ist der Verband der führenden europäischen Online Glücksspiel- und Sportwettenanbieter. Er tritt für das Recht privater Glücksspiel- und Sportwettenanbieter auf einen fairen Zugang zum EU-Markt ein, die in einem Mitgliedstaat lizenziert und reguliert sind.


