Zusatz 23.04.2012, 19:13 Uhr

Kläranlage wird ständig kontrolliert

Im Labor untersucht Dr. Varga Gábor die Wasserqualität der Proben.


        Dr. Varga Gábor untersucht im Labor der Kläranlage Proben. Foto: Ruzicka

Dr. Varga Gábor untersucht im Labor der Kläranlage Proben. Foto: Ruzicka

Von Philipp, Niklas und Adrian, Pindl-Gymnasium Regensburg

Székesfehérvár. „Ja nichts anfassen!“, sagt Chefingenieur Tibor Török, als er uns auf die Sicherheitsvorschriften hinweist. Wir besuchen das Labor der Kläranlage Fejérvíz in Székesfehérvár. Jährlich werden dort 11000 Proben von 23 verschiedenen Kläranlagen untersucht. Die Ausrüstung ist auf dem neuesten Stand und ermöglicht den 16 Angestellten des Labors, eine Verunreinigung von einem Milliliter pro Liter Wasser aufzuspüren.

In den verschiedenen Räumen des Labors demonstriert Dr. Varga Gábor die Untersuchungsprozesse und Tibor Török übersetzt vom Ungarischen ins Deutsche. Im ersten Teil des Labors finden die biologischen Untersuchungen statt. Dabei nehmen die Wissenschaftler Proben aus dem Klärbecken und untersuchen die dort lebenden Bakterien, um zu überprüfen, ob die kleinen, natürlichen Helfer ihren Job auch richtig erledigen. Dabei wirken zahlreiche Mikroorganismen im Klärverfahren mit, wie beispielsweise die Pantoffeltierchen, welche die Schmutzpartikel biologisch zersetzen.

Dann zeigt uns Dr. Varga Gábor das Atomabsorptionsspektrometer. Es dient als Indikator und kann durch die jeweiligen Farben den Fremdstoff im Wasser bestimmen. Am Ende unserer Reise durchs Labor werden wir aufgefordert, unsere Hände zu waschen. In Anbetracht der Dinge, die wir in der letzten Stunde mitangesehen – und gerochen – haben, kommen wir dieser Aufforderung nur allzu gerne nach.


 

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