Das Gerät
Der Soloassist der Firma AKTORmed beruht auf einem von der Bayerischen Staatsregierung geförderten Clusterprojekt und wurde in der Anfangsphase von mehreren Firmen in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München entwickelt und nun von der in Barbing ansässigen Firma AKTORmed vollendet. Die klinischen Partner waren Rechts der Isar und das Caritas-Krankenhaus St. Josef. Das Gerät liefert Bilder aus dem Körperinneren und entlastet den Operateur.
15 dieser Geräte wurden vornehmlich im süddeutschen Raum bereits installiert, berichtet der Diplomingenieur und Geschäftsführer von AKTORmed, Robert Geiger. Heuer wurden bereits 25weitere Geräte produziert. Vor allem in kleineren Krankenhäusern auf dem Land sieht Klinikdirektor Prof. Dr. Alois Fürst für den Soloassist großen Bedarf. Das etwa 50000 Euro teure Gerät komme fast einem Roboterarm gleich und sei noch erschwinglich, während der OP-Roboter Da Vinci mit mehr als 1,5 Millionen Euro Anschaffungskosten und Gerätekosten von 2500 Euro pro Operation für die meisten Krankenhäuser unerschwinglich bleibe. (zk)

