Amberg - Nachrichten 12.07.2007, 17:46 Uhr

„Bündnis Zivilcourage“ will die Gentechnik zu Fall bringen

Der Vorstand des „Bündnisses Zivilcourage“.

Der Vorstand des „Bündnisses Zivilcourage“.

Das Bündnis gegen die Gentechnik in der Region steht: Im „Winklerbräu“ wurde der Startschuss für die Initiative „Bündnis Zivilcourage“ gegeben, für das sich die Vorsitzenden Hans Zacharias vom „BioRing“, Peter Zahn und Horst Schwemmer (beide Bund Naturschutz) stark machen. Für sie gilt es nun, starke Partner mit in das Boot zu holen, die gegen die Gentechnik ankämpfen, um als erstes Ziel zunächst einen gentechnikfreien Landkreis zu schaffen. In unserer Region gelte die Stadt Amberg als Vorreiter, die auf ihren Flächen keine Gentechnik erlaube. Angeschrieben wurden rund 55 Vereine und Organisationen, von denen bereits 14 mitmachen. Darunter sind die Umweltstation Ensdorf, die Imkervereine Königsstein, Edelsfeld, Auerbach, Steinling und Neukirchen sowie die Biolandgruppe Amberg-Sulzbach und die Umweltschutzinitiative Sulzbach-Rosenberg.

Die ausgebliebene Zusage vom Bauernverband wird von der Vorstandschaft des Bündnisses bedauert. Hier suche man Mitstreiter, die freiwillig auf den Einsatz von Gentechnik oder damit gewonnen Produkten verzichten.

Das Bündnis Zivilcourage gibt sich mit einer gentechnikfreien Region nicht zufrieden. Das Netzwerk soll auf ganz Bayern ausgedehnt werden. Unterstützer können sich dabei an die Kreisgruppe Amberg-Sulzbach des Bund Naturschutzes in dessen Geschäftsstelle in Sulzbach-Rosenberg, Obere Gartenstraße 3, Tel. (09661) 3427, bund.naturschutz-as@asamnet.de wenden. Ab nächster Woche liegt ein Anmeldeformular unter der Homepage www.amberg-sulzbach.bund-naturschutz.de auf.

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