Meisterstück von … arrived at ten und Manuel Biebl
Das Cover der neuen CD
Meisterstück von
… arrived at ten
und Manuel Biebl
Auf ihrem myspace-Profil geben die Jungs von „… arrived at ten“ die Bands Dredg, Incubus, Muse und Oceansize als ihre maßgeblichen Einflüsse an. Große Namen, die aber nicht zu Unrecht Pate für ihr Schaffen stehen, wie das erste Album der Amberger zeigt. Auf dem „Beyond“ betitelten Erstlingswerk finden sich zwölf Titel. Neun Songs und drei Instrumentaltracks. Zu den Aufnahmen haben sich die Musiker nach Paulsdorf zurückgezogen. Im Biebl-Records-Studio von mindjuice- und J.Steam-Schlagzeuger Manuel Biebl wurden die Instrumente und der Gesang aufgenommen.
„Wir haben uns für die Aufnahmen schon gewisse Freiräume zum Experimentieren gelassen“, sagt Schlagzeuger Jan-Georg Joppich. Jeder habe dann im Studio noch ein bisschen an seinen Spuren gefeilt. „Am meisten wurde noch an der Gitarre und am Gesang ausprobiert.“ Zudem hätten die vier Teile der Songs eingespielt, die vorher noch nicht fertig waren.
So entstand auch der instrumentale Song „Interlude ‚77“ mit Wolfgang Aschenbrenner, Keyboarder mit der gleichen Doppelbeschäftigung bei mindjuice und J.Steam. Das Lied, das in seiner Melodieführung entfernt an One Republic’s Hit „Apologize“ erinnert, ist komplett im Studio geschrieben worden. „Es war zuerst nur ein 30 Sekunden Interlude geplant – jetzt hat der Song eine Spieldauer von 3:20 Minuten.“ Mit „Beyond“ liefern „… arrived at ten“ ein sehr homogenes, in sich stimmiges Album ab. Das sich nicht abzunutzen scheinende Rezept von sehr sphärisch angelegten Strophen und Zwischenteilen, groovigen Passagen und satten Refrains, die hymnenartig auf den Hörer hereinbrechen, zeichnet den Sound der Band aus. Gemäß dem Motto der US-Funpunk-Combo Sum 41 „All Killer, no filler“ lassen sich keine wirklichen Schwachpunkte auf dem Album ausmachen. Songs wie „Sound of Silence“, „Wide awake“ oder „Flake“ haben Hit-Potenzial. Dass die Band, wie schon bei ihren Demoaufnahmen, auf die Fähigkeiten von Manuel Biebl an den Mischpultreglern vertraut hat, hat sich hörbar ausbezahlt.
„Beyond“ ist sein bisheriges Meisterstück. Bass und Schlagzeug grooven satt, die Harmonien quellen in einem fort aus den Boxen, und die Gesangsproduktion steht der großer Studios in nichts nach. „Beyond“ erscheint auf dem Hamburger Alternative-Label Snoopzone und ist nach Angaben der Band ab März im gut sortierten Handel erhältlich.


