Ein echter Jahrhunderthöhepunkt war die 1000-Jahr-Feier mit dem Grasser-Festspiel, bei dem auch fast alle CSU Markträte mitwirkten.
SCHMIDMÜHLEN.
Seit nunmehr zehn Jahren, seit der gewonnen Kommunalwahl im März 2002, steht die CSU mit ihrem Bürgermeister Peter Braun in der Verantwortung für die Gemeindepolitik. Grund genug für den Ortsvorsitzenden Mathias Huger und Bürgermeister Peter Braun eine Bilanz aus Sicht der CSU zu ziehen.
Viel wurde angepackt, so das Resümee der beiden, und s auch erfolgreich zu Ende gebracht. Und es steht noch einiges auf der Agenda, das man in den noch anstehenden 24 Monaten der laufenden Wahlperiode vorantreiben will. Dabei sind es nicht nur wichtige Baumaßnahmen, die in den vergangenen zehn Jahren durchgeführt wurden. Vielmehr wurde auch der Markt als lebendige Gemeinde gestärkt. Hier nennt Bürgermeister Peter Braun vor allem auch die Jugendförderung für die Vereine.
In die Jugend investiert
Mit einer e Satzung, 2005 vom damaligen Jugendbeauftragten und CSU - Marktrat Peter Fochtner (jun.) initiiert und vom Marktrat einstimmig beschlossen, wurden vom Markt bisher rund 20000 Euro in die Jugendförderung investiert. Nach festem Reglement unterstützt der Markt so seine Vereine. Obwohl sicher ein Spardruck auf der Gemeinde lastet, hält die CSU auch weiterhin an der Jugendförderung fest, betonte Mathias Huger.
Auch die Wertschätzung des Ehrenamts und der sportlichen Leistungen hat einen festen Platz gefunden. Jedes Jahr werden verdiente und langjährige Bürger mit Urkunden, Bürgermedaillen oder der Ehrenbürgerwürde beziehungsweise Sportler und Mannschaften ausgezeichnet. Auch hier wurde unter Federführung von Josef Popp eine formale Grundlage ausgearbeitet und einstimmig vom Marktrat beschlossen.
Diese engagierten Bürger stellen letztlich auch die Schmidmühlens Trümpfe dar, betont Peter Braun.
Im Zuge der Hochwasserfreilegung wurden viele neue Schutzbauten errichtet.
Dies wurde vor allem bei der 1000-Jahr-Feierlichkeiten im Jahr 2010 deutlich, als sich die Bürgerschaft mit einem gelungenen Festjahr selbst das schönste Geschenkt machte. Der Fokus der CSU-Gemeindepolitik und Parteiarbeit richtete sich nicht nur auf den Hauptort Schmidmühlen, sondern auch auf die beiden großen Ortsteile Emhof und aktuell nun auch Winbuch. Dieser Ort wird noch in diesem Jahr an die kommunale Kläranlage angeschlossen. Dies hat Emhof schon hinter sich. Gerade in den ersten sechs Jahren in der Verantwortung wurden für Emhof zahlreiche Projekte in die Wege geleitet. Die Ausweisung eines Baugebietes, der Anschluss an die kommunale Kläranlage und schließlich die Erneuerung der Schlossstraße und der Vilsbrücke – dies waren drei wichtige Projekte, die man in Emhof über viele Jahre vergeblich eingefordert habe. Die CSU-Fraktion habe diese Themen auf die Tagesordnung gesetzt und umgesetzt.
Über 15 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren investiert, der Großteil davon in Schmidmühlen. Dabei verweist Peter Braun in der Leistungsbilanz auf die Sicherstellung der Wasserversorgung mit der Erneuerung des Brunnen I, der Neubau des Wasserwerkes mit einer Aufbereitungsanlage, Neubau des Hochbehälters mit einem Fassungsvermögen von 900 Kubikmetern, Errichtung eines Druckminderungsschachtes. Zudem wurden 7594 Meter neue Wasserleitungen verlegt; zudem 6613 Meter Kanal. 3,45 Millionen Euro wurden alleine für die Sicherstellung der Wasserversorgung aufgewandt. Mit der Schließung des Kanalnetzes und Sicherung der Wasserversorgung wurden wichtige Maßnahmen der Daseinsvorsorge abgeschlossen, umriss Peter Braun die Arbeit der vergangenen zehn Jahre.
Hochwasserschutz abgeschlossen
Angepackt und knapp 100 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser abgeschlossen wurde auch die Hochwasserfreilegung, die nicht nur Hochwasserschutz bringt, sondern die Schutzanlage zu einem kleinen Naherholungsbereich mit formte.
Die Arbeit der nächsten zwei Jahre wird weiter von konstruktiver Parteibasisarbeit sein, so CSU - Ortsvorsitzender Mathias Huger. Hier nannte er die Arbeit am Generationenpapier „Generation plus“, die Sicherstellung des Brandschutzes, weitere Konsolidierung des Haushalts und die Steigerung der Attraktivität als Naturparkgemeinde.