Amberg - Nachrichten 25.04.2012, 12:22 Uhr

Autoverkäufer ließ sich nicht abzocken

Trickbetrüger kamen mit ihrer Masche beim Autokauf nicht durch. Dann griff die Polizei zu.

Landkreis. Nicht übers Ohr hauen ließ sich ein Mann aus Sulzbach-Rosenberg, der am Samstag über eine Mobiltelefonnummer Kontakt mit einem möglichen Kaufinteressenten seines älteren, nicht mehr zugelassenen VW aufnahm. Die Nummer hatte er einer an diesem Fahrzeug angebrachten Visitenkarte entnommen. Nachdem man einen Termin vereinbart hatte, erschienen zwischen 16.30 und 17 Uhr zwei jüngere Männer, die das Fahrzeug begutachteten. Als gewünschten Verkaufspreis gab der Fahrzeugbesitzer 1200 Euro an.

Da einer der beiden sich relativ lange für den Motorraum interessierte, fiel dem Verkäufer auf, dass dieser den Vorratsbehälter für das Kühlwasser geöffnet und offensichtlich Öl in diesen gefüllt hatte, berichtete die Polizei. Mit dem Hinweis, dass im Kühlerwasser Öl wäre, wollte er den Preis halbieren. Der Fahrzeugbesitzer ließ sich jedoch auf keine weiteren Verhandlungen ein, konfrontierte die Männer mit seinem Verdacht und verwies sie aus seinem Grundstück. Anschließend erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Dort wurde ihm geraten, mit den Kaufinteressenten einen neuen Termin zu vereinbaren, was dieser auch machte. Tatsächlich kamen die beiden in Begleitung zweier älterer Männer, die sich jedoch passiv verhielten, um 19.30 Uhr erneut nach Sulzbach-Rosenberg. Sie wurden von einer Polizeistreife vorläufig festgenommen und nach Feststellung ihrer Identität wieder entlassen. Es handelte sich um zwei Schüler aus Nürnberg, einer 17 und der andere 16 Jahre. Ihre Begleiter waren zwei rumänische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Rumänien.


 

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