Vier Events begeisterten die Amberger
Der verkaufsoffene Sonntag und das Entenrennen zogen die Leute an. Krüglmarkt und Patroziniumsfest waren gemütlich.
Amberg.
Rund 25.000 Besucher waren am Sonntag, 29. April, in der Innenstadt von Amberg unterwegs, schätzt der Vorsitzende der Park- und Werbegemeinschaft, Andreas Raab. „Der Publikumsverkehr war grandios wie alle Jahre“, sagte er. Raab rechnet aber durchaus damit, dass zwar viele Menschen in der Stadt waren, die aber nicht unbedingt in überschwänglicher Einkaufslaune waren. Kurz vor dem 1. Mai hätten die Menschen nicht mehr so viel Geld in der Tasche. Energie koste viel, der Tank müsse auch am Ende des Monats gefüllt werden, erklärte Raab.
Ein Einzelhändler aus der Bekleidungsbranche sagte gegenüber der MZ, bei ihm seien alle Verkaufskräfte im Einsatz, vom Umsatz bliebe nicht viel übrig. Dennoch beteilige er sich gerne am verkaufsoffenen Sonntag. Viel lieber aber wäre ihm ein verkaufsoffener Sonntag in der Weihnachtszeit.
Hauptachse voll mit Menschen
Ab 13 Uhr hatten die Geschäfte geöffnet. Vor dem Entenrennen waren noch Lücken im Besucherstrom auszumachen, nach dem Entenrennen war die Hauptachse der Innenstadt mit Menschen voll. Ansturm erlebten wie immer die Gastronomie und die Eisläden, was bei dem herrlichen Wetter kein Wunder war. Auch wenn sich die Sonne am Nachmittag verzogen hatte, blieb es doch sommerlich warm.
Der Eventsonntag begann am Vormittag mit dem Krüglmarkt. Gleichzeitig feierte St. Georg sein Patroziniumsfest. Der Krüglmarkt findet sozusagen im Schatten der Georgskirche statt. Den Gottesdienst hielt Kaplan Christian Kalis, die Predigt Pfarrer Markus Brunner. Der mahnte die Gläubigen, hinter die Kulissen zu schauen, sich nicht blenden zu lassen von Menschen, die ihr Verhalten angelernt hatten, um mehr zu scheinen, als sie seien. Im Pfarrgarten ließen sich die Gäste die „saueren Zipfl“ schmecken. Die traditionellen Bratwürste zogen etliche Besucher an – der Beweis, dass sich kirchliches Fest und Eventsonntag bestens ergänzen.





