Amberg - Nachrichten 01.05.2012, 13:49 Uhr

„Das Auto der Zukunft ist elektrisch!“

Das erste Treffen der Oberpfälzer Elektromobilfahrer am Sonntag hat bewiesen: Elektromobilität ist ein aktuelles Thema unserer Zeit.

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        Das Elektromobilität auch sportlich sein kann, testete der elfjährige Lukas und nahm Platz im Tesla Roadster. Fotos: Ott

Das Elektromobilität auch sportlich sein kann, testete der elfjährige Lukas und nahm Platz im Tesla Roadster. Fotos: Ott

Von Christina Ott

Amberg. Die vielen staunenden und fragenden Besucher auf dem ersten Treffen der Oberpfälzer Elektromobilfahrer sind der Beweis: Elektromobilität gehört zu den interessantesten Themen der heutigen Zeit. Am Sonntag haben sich zahlreiche Besitzer und Hersteller von Elektrofahrzeugen auf dem Marktplatz versammelt, um ihre E-Fahrzeuge zu präsentieren und die Interessierten zu informieren.

Vertreten war da natürlich auch das Running Snail Racing Team der HAW mit ihrem E-Car. Die Studenten tüfteln im Rahmen von Studienarbeiten am elektronisch betriebenen Rennwagen und wissen ganz genau, wo die Kniffe liegen. Maximilian Götze erklärt das neueste Projekt: „Zurzeit arbeiten wir an einer Energierückgewinnung über den Motor. Beim Bremsen wird Energie erzeugt, die dann wieder in die Batterie gespeist werden soll.“ Mit diesem Verfahren verlängert sich die Reichweite der Autos enorm.

Denn nach wie vor ist das Problem von Elektroautos der Akku. „Momentan verwenden wir einen Blei-Akku. Der ist 150 Kilo schwer und hat nur wenig Kapazität“, erklärt der Maschinenbaustudent. Die nächste Konstruktion soll einen Lithium-Ionen-Akku haben, der nur noch 50 Kilogramm wiegt und eine höhere Kapazität besitzt. Ihr jetziges E-Car hat eine Leistung von 48 Kilowatt und fährt bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Die Reichweite ist speziell für das Running Snail Team nicht so von Bedeutung: „Auf jeden Fall schafft es die Rennstrecke von 22 Kilometer“, sagt Maximilian.

Ein Elektroauto für den Alltagsbetrieb hat sich Markus Dollacker angeschafft. Der Ensdorfer Bürgermeister fährt seinen Opel Ampera zwar erst seit fünf Wochen, aber schwärmt: „Sie haben sofort ein breites Grinsen im Gesicht, wenn sie damit fahren“. Mit reiner Steckdosenladung schafft er bis zu 70 Kilometer; mit dem Benzinmotor, erzeugt er zusätzlich Strom, womit die Reichweite auf mehr als 500 Kilometer wächst. Die Ladung des Akkus dauert zudem etwa vier Stunden.


 

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