39 Meter hohen Kirwabaum aufgestellt
Kirwamoila schmückten den Baum mit Kränzen. Die Kirwapaare stießen abends auf eine friedliche Kirchweih an.
Rund 30 Kümmersbrucker packten mit an: Gemeinsam brachten sie den Baum heuer – ohne maschinelle Hilfe – in die Höhe.
Kümmersbruck. Die vielen Besucher der Kirchweih Kümmersbruck am Birkenwäldchen staunten am Samstagabend nicht schlecht, als sie vor sich einen 39 Meter langen Baum sahen, den die Kümmersbrucker am Nachmittag ohne maschinelle Hilfe aufgestellt hatten.
Unter der Regie von Josef Pirzer brachten 30 Kümmersbrucker den Baum mit Lochmeister Dieter Streber – er hatte drei Konkurrenten um sich – in die Höhe. Ernst Gassner hatte den Baum mit den Kirwaburschen und einigen “jungen Holzbauern“ aus dem Gemeindewald geholt. Die Kirwamoila waren für die Kränze zuständig. Nachdem der Baum stand, zogen die Kirwaburschen und Moila in das Festzelt.
Um 19.45 Uhr führten die Musiker von „Sappralot“ die Kirwapaare mit Bürgermeister Josef Flierl und mit den Kirwachefs Dieter Streber und Steff Horst sowie mit Anton Bruckmüller musikalisch zum Anstich des ersten Fasses. Die Gruppe dankte Josef Flierl und Herbert Breitkopf, die zwei Bier-Fässer spendeten.
Schnell und professionell war das Bierfass „angezapft“ und die Gäste genossen sogleich das kühle Bier. Der Bürgermeister stieß mit den Besuchern schließlich auf eine friedliche Kirwa in Kümmersbruck an.
Im Anschluss bedankte sich der Kirwapaar-Sprecher besonders beim Tanzlehrer Michael Streber sowie beim Berufsfahrer Steff für deren Engagement und Einsatz. Für die gute Zusammenarbeit sprach er außerdem Dieter Streber seinen Dank aus.
Die Kirwaburschen und Moila feierten schließlich viele Stunden im Festzelt bei fetziger Kirwamusik. Und auch die zahlreichen Besucher genossen bei guter Laune das frisch gezapfte Bier.

