Amberg - Nachrichten 03.06.2012, 13:05 Uhr

Der Markt Rieden will sein Freibad erhalten

Bürgermeister informiert bei Ehrung treuer Camper auch über Zukunftspläne und hört sich die Anliegen der Gäste an.


        Die Urgesteine am Riedener Campingplatz sind Günther Bohlke mit Frau, Ingrid Schmidt und Heribert Babl mit Frau

Die Urgesteine am Riedener Campingplatz sind Günther Bohlke mit Frau, Ingrid Schmidt und Heribert Babl mit Frau

Rieden. Unter dem Motto „Jetzt red‘ i“ stand eine „Camping-Bürgerversammlung im Pavillon des Campingplatzes, die sich einer Ehrung langjähriger Campinggäste angeschlossen hat. „Eineinhalb bis zwei Millionen Euro für die Sanierung unseres inzwischen 40-jährigen Freibads, das kann man nicht übers Knie brechen“, ging Bürgermeister Gotthard Färber kritisch mit Äußerungen bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins ins Gericht. Er betonte, dass für ihn die Senkung der Pro-Kopf-Verschuldung – „sie wird im Haushaltsplan 2012 bei 160 Euro liegen“ – vorrangig sei. „Deshalb konnten und können nicht alle Wünsche erfüllt werden, wir sorgten jedoch immer dafür, dass die Daseinsvorsorge aufrechterhalten wurde.“

Es geht auch um die Finanzierung

Selbstverständlich werde das Freibad erhalten bleiben, betonte Färber – in welcher Form jedoch, „das ist auch eine Frage des Geldbeutels.“ Der Erhalt des Freibads sei für ihn als Bürgermeister auch klarer Auftrag, „denn es darf und kann nicht sein, dass unsere Kinder keine Möglichkeit mehr haben, Schwimmen zu lernen.“ Färber betonte auch, dass Freibad und Campingplatz – hier ging er bei der Kosten-Nutzen-Rechnung ins Detail – zusammen gehören. Deshalb gebühre sein Dank Campingwart Alois Tischler und Schwimmmeister Max Wagner, „den Chefs dieser Einrichtungen“.

Zu der von Campern angesprochenen Reduzierung der Lärmbelästigung durch Vilstalfest und Kirchweih versprach der Bürgermeister, dass er sich dafür einzusetzen werde. Er betonte aber auch: „Vilstalfest und Kirchweih gehören zu Rieden wie Campingplatz und Freibad.“

Camper bei Planung einbinden

Bei den sanitären Anlagen des Campingplatzes läge einiges im Argen, bemängelten einige Campinggäste. „Wir machen, was dringend notwendig ist“, vertröstete Färber auf eine Generalsanierung in nächster Zukunft und versprach: „Wir müssen und werden Lösungen finden, denn wir wollen, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.“


 

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