Cham 30.04.2012, 07:18 Uhr

Sieben Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Bei der Kollision zweier Autos in Thürnstein fing ein Wagen Feuer. Fünf Insassen wurden verletzt, zwei davon schwer.

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        Großeinsatz – insgesamt sieben Verletzte haben die Retter versorgen müssen.

Großeinsatz – insgesamt sieben Verletzte haben die Retter versorgen müssen.

Lam/Thürnstein. Sieben Menschen sind am Sonntag in Thürnstein bei einem spektakulären Unfall verletzt worden, zwei davon schwer. Zwei Autos stießen frontal zusammen, eines fing Feuer und brannte aus. Zu der Kollision in Lohberg kam es nach erster Einschätzung der Polizei, weil die beiden Fahrzeuge zu weit in der Mitte der Straße fuhren.

Gegen 18.30 Uhr waren die beiden Fahrzeuge mit insgesamt fünf Insassen auf der Verbindungsstraße zwischen Lam und Thürnstein unterwegs. Auf dem geraden Streckenabschnitt vor dem Autohaus Kopp kam es zum Frontalzusammenstoß. Infolge dessen wurden beiden Fahrzeuge an die Leitplanke geschleudert. Die Insassen konnten sich noch aus den beiden Fahrzeugen befreien, ehe eines zu brennen begann. Der 20 Jahre alte Fahrer des einen Autos und seine beiden Mitfahrer, ein 20-Jähriger und eine 21-Jährige, wurden schwer verletzt. Auch der 22 Jahre alter Fahrer des anderen Wagens und seine 16-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen.

Nach und nach rückten weitere Fahrzeuge und Helfer des Roten Kreuzes an, um die fünf Fahrzeuginsassen zu versorgen. Dazu kam, dass Angehörige an die Unfallstelle kamen und mit Schocksymptomen zusätzlich versorgt werden mussten. Mitglieder der Bergwacht Lam unterstützten die Patientenversorgung.

Wie von leitendem Notarzt Jörg Overdiek und BRK-Einsatzleiter Jürgen Pongratz an der Einsatzstelle zu erfahren war, wurden die beiden schwerverletzten Fahrzeuginsassen mit den beiden Rettungshubschraubern ins Klinikum Deggendorf sowie in die Uniklinik nach Regensburg verlegt. Die weitere Verletzten, drei davon mit mittelschweren und zwei mit leichten Symptomen, wurden mit Rettungsfahrzeugen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

In Summe waren 25 Helfer des Rettungsdienstes mit zwei Rettungshubschraubern, zwei Rettungswägen, vier Krankentransportwagen sowie mehrere Einsatzleitfahrzeuge und Notarztfahrzeuge sowie die Helfer vor Ort und die Bergwacht aus Lam in die Verletztenversorgung eingebunden. Die Aktiven der beiden Feuerwehren aus Lam und Thürnstein unterstützen nach dem Ablöschen des Fahrzeuges die Versorgungsmaßnahmen des Rettungsdienstes, wie Kreisbrandinspektor Michael Stahl ausführte. Im Anschluss galt es, die Straße zu säubern sowie für den Streckenabschnitt bis gegen 19.45 Uhr eine Vollsperrung einzurichten. (kht)

 

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