Cham 16.05.2012, 14:45 Uhr

Ein Gipfeltreffen unter guten Nachbarn

Am Cerchov besiegeln die Berufsschulen aus Cham und Domažlice ihre Zusammenarbeit.

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        Schüler berichten von Aktionen, die schon gelaufen sind.

Schüler berichten von Aktionen, die schon gelaufen sind.

Landkreis. In 1042 Metern über dem Meeresspiegel haben gestern die Staatliche Berufsschule Cham und die Stredni odborne uciliste (SOU) Domazlice Partnerschaftsurkunden unterzeichnet. Damit dokumentierten sie nicht nur ihre langjährige gute Zusammenarbeit, sondern setzten auch ein Zeichen, die Kontakte zwischen den beiden Schulen in Zukunft noch weiter zu intensivieren.

Weil er ein symbolischer Ort für die wechselvolle Geschichte der beiden Länder beziehungsweise Regionen ist, war der Cerchov für diese Veranstaltung auserkoren worden. Der Berg zeigte sich an diesem Nachmittag von seiner ungemütlichen Seite. Zur Kälte kam auch noch Regen.

Fit für ein Leben in großen Räumen

Für die Feierlichkeiten war extra ein Zelt auf dem Cerchov aufgebaut worden. Die Leiterin der Staatlichen Berufsschule Cham, Oberstudienrätin Elisabeth Fäth-Marxreiter, hieß zusammen mit der Leiterin der SOU Domazlice, Mgr. Zdenka Bursikova, die Ehrengäste von beiden Seiten willkommen. Es waren dies von tschechischer Seite der Abgeordnete Jan Latka, der Kreisvertreter Ladislav Vitek und der Vertreter der Wirtschaftskammer, Ludvik Jirovex. Von deutscher Seite waren gekommen die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Karl Holmeier, Landrat Franz Löffler und der Geschäftsführer der IHK Cham, Richard Brunner.

Oberstudienrätin Elisabeth Fäth-Marxreiter erinnerte daran, dass sich seit der Grenzöffnung im Jahre 1989 beide Schulen angenähert haben, wobei sie insbesondere auf die Aktivitäten von Anton Spandl verwies. Fäth-Marxreiter betonte, dass die Berufsschulen besonders in die Entwicklung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes Ostbayern-Westböhmen eingebunden sind. Ziel müsse es sein, junge Menschen während ihrer Ausbildung nicht nur fit für das Berufsleben in ihrer Heimat zu machen, sondern eben auch mobil für ein Leben in größeren Wirtschaftsräumen.


 

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